Mathias Wittek verlässt den ​1. FC Heidenheim und schließt sich Liga-Konkurrent ​SV Darmstadt 98 an. Der Innenverteidiger unterschreibt bei den Lilien einen Vertrag über zweieinhalb Jahre.


​Am Tag nach dem so wichtigen 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli hat der SV Darmstadt 98 einen Nachfolger für den im Winter in die Türkei abgewanderten Kapitän Aytac Sulu präsentiert. Nachdem die Lilien tags zuvor bereits ​Rechtsverteidiger Patrick Herrmann aus Kiel verpflichteten, kommt die nächste Verstärkung für die Abwehr ebenfalls von einem Liga-Konkurrenten.


Innenverteidiger Mathias Wittek wechselt vom 1. FC Heidenheim nach Darmstadt, wo er einen Vertrag bis zum Sommer 2021 unterschrieben hat. Der 30-jährige Routinier soll die entstandene Sulu-Lücke schließen. SVD-Trainer Dirk Schuster zeigte sich sehr zufrieden: "Wir freuen uns darüber, die Vakanz auf der Innenverteidigerposition mit Mathias Wittek ausgefüllt zu haben. Er hat bereits mehr als 100 Spiele in dieser Liga bestritten und weiß genau um die Anforderungen der Spielklasse. Wir wissen um seine Qualitäten und sind sicher, dass er unseren Kader verstärken wird."


Wittek selbst hatte nach fast acht Jahren in Heidenheim offenbar um den Transfer gebeten. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung hier in Darmstadt und möchte natürlich meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen. Die Lilien sind ein geschichtsträchtiger Verein und ein Gegner, auf den ich in den vergangenen Jahren sehr oft getroffen bin. Ein gewisses Gespür für den Klub ist daher schon vorhanden", erklärte der Verteidiger. 


In Heidenheim war man vom Wechsel-Wunsch zwar überrascht, am Ende hätten aber die finanziellen Bedingungen dafür gesprochen: "Das ist ein Abschied, der für uns alle überraschend kommt und auch nicht leicht fällt", so der FCH-Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald ein. Details über eine mögliche Ablöse teilten beide Klubs nicht mit.