Aufgrund der sportlichen Schieflage beim ​FC Schalke 04 gerät inzwischen auch Manager Christian Heidel immer mehr in die Schusslinie. Nachdem ihm bereits von oberster Stelle angeraten wurde, sich Verstärkung ins Management zu holen, scheint Heidel nun zu reagieren. So könnte der Ex-Leverkusener Kaderplaner Jonas Boldt zum Team von Heidel dazustoßen.


Vier Punkte aus dem Rückrundenauftakt gegen Wolfsburg und ​Hertha BSC sind vier mehr, als man zum gleichen Zeitpunkt in der Hinrunde hatte. Insofern scheint man sich beim FC Schalke etwas berappelt zu haben, bis zum internationalen Geschäft sind es nur noch sechs Punkte. Dennoch ist die Saison aktuell noch weit von dem entfernt, was man sich als amtierender Vizemeister bei Königsblau so ausgemalt hatte.


Daher geriet auch Manager Christian Heidel immer mehr unter Druck, zwischendurch wurde sogar schon über seine Ablösung spekuliert. Daher riet ihm der Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, sich Verstärkung ins Management-Team zu holen, was Heidel jedoch weit weg wies. Nun aber scheint ein Umdenken beim 55-Jährigen eingesetzt zu haben, denn wie die Sport Bild berichtet, soll man sich auf Schalke bereits mit Jonas Boldt zusammengesetzt haben.


Boldt ist bis Saisonende noch bei Bayer Leverkusen, danach könnte er als Transferexperte und Kaderplaner, wie es heißt, beim FC Schalke unter Heidel arbeiten. Auch über eine direkte Nachfolge von Heidel wird nach wie vor spekuliert. Neben Boldt gibt es da mit Klaus Allofs noch einen weiteren Namen. Der ehemalige Wolfsburger ist seit 2016 ohne Job, jedoch ist der Berater von Allofs gleichzeitig ein Kontakt von Tönnies, weshalb es auch dort schnell gehen könnte.


Boldt wiederum würde dabei helfen, den ehemaligen Macher von Mainz 05 etwas aus der Schusslinie zu nehmen. Denn unumstritten ist Heidel auf Schalke inzwischen nicht mehr, vielmehr dürfte bei einem möglichen Verpassen sämtlicher Saisonziele die Personalie neu diskutiert werden im Sommer. Denn aktuell stehen die Knappen nur auf Rang Zwölf in der Tabelle, dürften sich aber aus einem möglichen Abstiegskampf verabschiedet haben. Mit Borussia Mönchengladbach kommt am Samstagabend aber ein schwerer Brocken in die Veltins-Arena. Ein Sieg könnte noch mal ein deutliches und positives Zeichen setzen.