Marek Mintal hat seinen Vertrag als Nachwuchstrainer des ​1. FC Nürnberg verlängert. Die Verantwortlichen sind froh darüber, mit ihrem Ex-Spieler und Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2004/2005 eine echte Identifikationsfigur in ihren Reihen zu haben. 


In über 200 Pflichtspielen trug Marek Mintal das Trikot des 1. FC Nürnberg. Im deutschen Fußball wurde er dreimal zum Torschützenkönig gekürt: In den Spielzeiten 2003/2004 und 2008/2009 in der 2. Bundesliga; 2004/2005 führte der Slowake mit 24 Toren in dieser Kategorie sogar die Bundesliga an und stellte damit sogar Roy Makaay vom FC Bayern München in den Schatten.


Für die Anhänger gilt Mintal als personifizierte Identifikationsfigur: Der heute 41-Jährige verbrachte als Spieler acht Jahre bei den Mittelfranken, stieg mit seinem Herzensklub zweimal auf und einmal ab und kehrte 2012 nach einem kurzen Intermezzo bei Hansa Rostock zum 1. FCN zurück, wo er seine professionelle Karriere im Reserveteam ausklingen ließ. Die Krönung: Der DFB-Pokaltriumph im Finale gegen den VfB Stuttgart. 


Aktuell ist Mintal als Trainer als Trainer am Nachwuchsleistungszentrum angestellt, heute verlängerte er seinen Vertrag um mehrere Jahre; genauere Angaben machte der Verein nicht. 

"Der Club ist mein Verein, das weiß jeder. Ich hatte als Profi meine schönste Zeit hier und bin dankbar, dass ich auch als Trainer meine nächsten Schritte beim Club machen kann", erklärte Mintal gegenüber der ​vereinseigenen Website. In der vergangenen Spielzeit gelang ihm mit der U16 der Aufstieg in die Bayernliga. Mit seiner aktuellen U17-Mannschaft rangiert er momentan im Mittelfeld der U17-Bundesliga. Von Juli 2013 bis Oktober 2014 fungierte Mintal als Assistent unter diversen Cheftrainern der ersten Mannschaft. 


"Marek ist ein Gesicht dieses Vereins, eine echte Identifikationsfigur und darüber hinaus als Trainer seit einigen Jahren auch ein wichtiger Bestandteil in der Nachwuchsausbildung des Club", betonte ​Sportvorstand Andreas Bornemann: "Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir auch in der Zukunft auf seine Qualitäten bauen können."