Wie gut ist der Draht, den​ Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies und Sportvorstand Christian Heidel noch haben? Eine Frage, die viele Fans und Beobachter in den letzten Monaten umtreibt. Nach jüngsten Berichten der Bild am Sonntag steht Heidel bei Tönnies nicht mehr hoch im Kurs. Aber jetzt hat sich Tönnies klar positioniert und Heidel sein Vertrauen ausgesprochen.


"Wir feierten im Sommer die Vizemeisterschaft, stehen im Achtelfinale der Champions League, sind im DFB-Pokal dabei. ​Christian Heidel und ​Domenico Tedesco arbeiten mit hoher Energie daran, unsere sportliche Situation in der Bundesliga zu verbessern. Mit Platz Zwölf sind wir nicht zufrieden, sehen uns nach den letzten beiden Siegen jedoch auf dem richtigen Weg", sagte Tönnies gegenüber Funke Sport


Boldt und Heldt im Gespräch?


Wie die Bild am Sonntag zuvor berichtet hatte, ist es zu einem Zerwürfnis zwischen Tönnies und Heidel gekommen. Heidel hätte nicht mehr die Rückendeckung von Tönnies, war dem Bericht zu entnehmen. In den letzten Wochen wurden sogar mögliche Nachfolger von Heidel gehandelt:

Jonas Boldt, zuletzt angestellt bei Bayer Leverkusen, soll ein Kandidat sein. Sogar eine Rückkehr von Horst Heldt (aktuell Hannover 96) sei laut der Zeitung im Gespräch.


Doch glaubt man Tönnies, ist das Verhältnis mit Heidel stabil, der 62-Jährige erklärte, dass sowohl Trainer Domenico Tedesco als auch Heidel fest im Sattel sitzen: "Beide haben unser uneingeschränktes Vertrauen. Und mein persönliches freundschaftliches Verhältnis zu Christian Heidel ist völlig intakt. Anderslautende Spekulationen gehen vollkommen an der Realität vorbei", betonte Tönnies. 


Zum Rückrundenauftakt hatte Schalke mit 2:1 gegen den VfL Wolfsburg ein wichtiges Erfolgserlebnis gefeiert. Mit dem sechsten Saisonsieg haben die Knappen den Abstand auf die Abstiegsränge auf sieben Punkte ausgebaut, genauso groß ist der Rückstand auf die internationalen Plätze. Wolfsburg, der Gegner vom vergangenen Sonntag, belegt den sechsten Rang.