​Die Verantwortlichen von ​RB Leipzig haben in den letzten Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ​Timo Werner zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Medienberichten zufolge legten die Roten Bullen dem Nationalspieler ein Angebot mit einer speziellen Klausel vor.


Im Sommer 2016 verließ Werner den ​VfB Stuttgart und wechselte nach Leipzig, wo er einen Vertrag bis 2020 unterschrieb. Die Sachsen würden das Arbeitspapier des 22-Jährigen gerne vorzeitig verlängern. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge hat der Tabellenvierte dem Torjäger ein besonderes Angebot unterbreitet. Demnach können zehn Top-Klubs eine Ausstiegsklausel aktivieren, die es Werner ermöglicht, den Verein für rund 70 Millionen Euro Ablöse zu verlassen. 

Unter diesen Vereinen finden sich angeblich der ​FC Bayern München, ​Manchester City, ​Juventus Turin, Paris Saint-Germain, ​Real Madrid, der ​FC Barcelona und der ​FC Liverpool wieder. Im Falle einer Verlängerung würde Werner angeblich auch zum Top-Verdiener der Sachsen aufsteigen und pro Saison rund sechs Millionen Euro kassieren. Sollte sich der Nationalspieler gegen eine Verlängerung entscheiden, erfolgt im kommenden Sommer der Verkauf. 


"Er hat bei uns noch ein Jahr Vertrag. Es ist klar vereinbart, dass er nicht mit uns in die neue Saison geht, wenn er nicht verlängert", ​stellte Cheftrainer Ralf Rangnick am vergangenen Spieltag am Sky-Mikrofon klar. Werner hatte ​im Dezember angedeutet, wohin die Reise für ihn als nächstes gehen könnte. "Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es eigentlich nur einen Verein, zu dem man wechseln kann", erklärte der 22-Jährige, der damit die Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern anheizte.