​Der ​FC Schalke 04 ist mit einem schmeichelhaften 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg in die Rückrunde gestartet. Trotz der beiden erzielten Tore, gilt die Offensive noch immer als größte Baustelle der Königsblauen. Auf der Suche nach einer Winterverstärkung soll Manager Christian Heidel nun ein Auge auf ​Nikola Kalinic von ​Atletico Madrid geworfen haben.


Mit Breel Embolo, Guido Burgstaller und Franco di Santo fallen derzeit drei Angreifer der Knappen verletzt aus. Wie die BILD nun in Erfahrung gebracht haben will, soll daher der erfahrene Stürmer der Rojiblancos die Personalnot in der Sturmspitze lösen. Dem Bericht zufolge, peilen die Schalker eine Leihe mit anschließender Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro an. 

Nikola Kalinic

Bei Atletico wurde Nikola Kalinic bislang nicht glücklich


Kalinic war erst im vergangenen Sommer vom AC Mailand in ​La Liga gewechselt und steht beim Team von Trainer Diego Simeone eigentlich noch bis zum Sommer 2021 unter Vertrag. Bei seinem neuen Klub konnte der 31-Jährige seine Torgefahr bislang jedoch nur selten unter Beweis stellen und kam in 18 Pflichtspieleinsätzen nur auf vier Tore. Dennoch trauen die Schalke-Verantwortlichen dem Routinier offenbar zu, in der Bundesliga seinen Torriecher wieder zu entdecken.


Damit der Wechsel tatsächlich zu Stande kommen kann, müssen die Schalker angeblich jedoch erst weitere Entwicklungen auf dem Transfermarkt abwarten. So spekulieren die Königsblauen dem Bericht zufolge darauf, dass Altetico mit Alvaro Morata in Bälde einen neuen Stürmer verpflichten wird und somit einen ​Kalinic-Abgang wegen den Financial-Fair-Play-Bestimmungen forciert. Ein Morata-Transfer wiederum dürfte dadurch begünstigt worden sein, dass dessen aktueller Arbeitgeber FC Chelsea zuletzt die Leihe von Gozalo Higuain unter Dach und Fach bringen konnte.


Schalke-Sportdirektor Axel Schuster feuerte die Gerüchte, um eine solche Ausgangslage für die Königsblauen am Mittwoch weiter an. "Man muss manchmal auch darauf warten, dass etwas passiert. Wir haben ein bis zwei Profile, bei denen sich Transfers zu deren Klubs anbahnen und der Spieler dann keine Perspektive mehr hat", so der 45-Jährige.