Nachdem in den letzten Tagen mehrfach das Interesse vom ​FC Schalke an Moise Kean publik wurde, scheint sich ein möglicher Wechsel bereits zerschlagen zu haben. Wie verschiedene Medien, unter anderem auch Sky-Reporter Dirk große Schlarmann, berichten, soll ​Juventus einen Wechsel bereits abgelehnt haben. Dagegen wurden kuriose Vertragsdetails von Schalkes neuen Nummer eins Alexander Nübel bekannt.


Der 2:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntagabend war eminent wichtig, um halbwegs Ruhe auf Schalke zu bewahren. Denn auch wenn drei Punkte am Wochenende geholt wurden, bleibt die Situation auf gleich mehreren Ebenen angespannt. Zum einen ist spielerisch weiterhin vieles im Argen, auch tabellarisch war der Sieg kein großer Sprung für die Gelsenkirchener.


Zum anderen gibt es nach wie vor etliche Baustellen im Kader von Trainer Domenico Tedesco. Ein Nachfolger für den Brasilianer Naldo, der zur AS Monaco wechselte, ist noch nicht gefunden. Dafür haben die Verantwortlichen mit Moise Kean ein Sturmtalent von Juventus im Auge. Die Italiener haben verschiedenen Medienberichten zufolge jedoch sämtliche Transferbemühungen aus Gelsenkirchen rigoros abgeblockt.


So erklärte Sky-Reporter Dirk große Schlarmann auf seinem Twitter-Account, dass man in Turin keinesfalls gewillt ist, den 18-Jährigen abzugeben. Stattdessen soll er "sich bei Juve entwicklen und dies auch in der Rückrunde. Man will ihn (aktuell) weder verkaufen, noch verleihen."


Auch bei möglichen Abgängen bleibt es weiterhin eher bei Spekulationen. Sebastian Rudy wird mit Manchester City in Verbindung gebracht, hinter vorgehaltener Hand sollen das aber eher Spielchen der Engländer sein, um Unruhe beim kommenden Champions-League-Gegner zu verursachen. Auch bei Weston McKennie und den Liverpool-Gerüchten gibt es nichts neues, daher wird der US-Amerikaner wohl auch mindestens bis zum Sommer bleiben. Omar Mascarell würde man dagegen wohl gern abgeben, bei ihm scheinen jedoch die Interessenten zu fehlen.


Auch bei Yevhen Konoplyanka, der angeblich vor einem Wechsel zu Besiktas steht, gibt es keine Neuigkeit. Allerdings ist vor wenigen Tagen publik geworden, dass die türkischen Vereine einen riesigen Schuldenberg hinter sich herziehen, was einen möglichen Wechsel an den Bosporus vielleicht doch noch zerschlägt. Für Amine Harit gibt es hingegen keine Interessenten, auch wenn man bereit wäre, den Marokkaner ziehen zu lassen.


Anders bei Alexander Nübel. Die neue Nummer eins, nachdem Ralf Fährmann eine Pause verodnet bekommen hat, hat angeblich mehrere Interessenten aus der Bundesliga. Zusätzlich sind pikante Vertragsdetails des Schlussmannes aufgetaucht. So soll er eine Klausel besitzen, nach der er in der kommenden Saison verliehen werden müsste, sollte er in dieser Saison weniger als acht Bundesligaspiele absolvieren.


Zwar würde sich einerseit der Vertrag, der aktuell bis 2020 läuft, um ein weiteres Jahr verlängern. Andererseits wäre er in der kommenden Saison aber nicht mehr in Gelsenkirchen. Absolviert er hingegen die geforderte Anzahl von noch vier Partien, wäre er im Sommer 2020 ablösefrei. Ergo müsste Schalke-Manager Christian Heidel den Vertrag von Nübel im Sommer entweder verlängern, oder der Keeper müsste verkauft werden, um noch eine Ablöse zu generieren. Ein Poker, der die Situation um Nübel, Fährmann und den Platz im Tor keinesfalls leichter macht.

​​