Die größten Wandervögel der Bundesliga

Vereinswechsel gehören im Profigeschäft zum Alltag. Zuletzt überraschte "Wandervogel" Kevin-Prince Boateng mit seinem Wechsel zu Barça die Fußballwelt. KPB war auch in der Bundesliga bereits für vier Vereine aktiv (Hertha, BVB, Schalke, Frankfurt). In die Liste der Akteure mit den meisten Wechseln innerhalb der Bundesliga schafft er es damit allerdings nicht. Der alleinige Rekordhalter bringt es auf sieben Stationen im deutschen Fußball-Oberhaus. 

8. Max Kruse - 5 Stationen

Der 30-Jährige ist einer von insgesamt 44 Spielern, die in der Bundesliga für fünf verschiedene Klubs am Ball waren. Sein Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus feierte Kruse im Trikot von Werder Bremen (September 2007). Im Sommer 2009 verließ der Angreifer die Grün-Weißen und wechselte zum FC St. Pauli. Nach kurzen Gastspielen beim SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und beim VfL Wolfsburg kehrte der Linksfuß im August 2016 nach Bremen zurück. 

7. Markus Feulner - 6 Stationen

Feulner schaffte einst beim FC Bayern München den Sprung in den Profikader. In München blieb dem Mittelfeldspieler der große Durchbruch verwehrt. Köln, Mainz, Dortmund und Nürnberg heißen die weiteren Stationen des 36-Jährigen, der sich im Sommer 2014 dem FC Augsburg anschloss. Seit der vergangenen Saison lässt der Routinier seine Karriere in der zweiten Mannschaft der bayerischen Schwaben ausklingen. 

6. Bruno Labbadia - 6 Stationen

Seit seinem Karriereende im Sommer 2003 ist Labbadia als Trainer tätig. Sechs verschiedene Stationen kann der Übungsleiter des VfL Wolfsburg vorweisen. Als Spieler war der 52-Jährige für ebenso viele Bundesliga-Klubs aktiv. Der gebürtige Darmstädter ging zunächst für den Hamburger SV auf Torejagd, ehe er zum 1. FC Kaiserslautern wechselte. Nach Gastspielen beim FC Bayern München, 1. FC Köln, Werder Bremen und Arminia Bielefeld verbrachte der Stürmer die letzten zwei Jahre seiner Karriere beim Karlsruher SC. 

5. Stefan Kohn - 6 Stationen

Bayer 04 Leverkusen heißt die erste Bundesliga-Station von Kohn. Hannover 96, VfL Bochum, Werder Bremen, 1. FC Köln und Schalke 04 sollten bis zum Sommer 1997 folgen. Zwei Jahre vor seinem Karriereende wagte der Stürmer erstmals den Sprung ins Ausland und wechselte zum französischen Erstligisten OGC Nizza. Beim damaligen Zweitligisten SG Wattenscheid 09 ließ der 53-Jährige seine Karriere ausklingen. 

4. Jürgen Rynio - 6 Stationen

In seiner ersten Bundesliga-Saison stand der heute 70-Jährige beim Karlsruher SC zwischen den Pfosten. Nach einem einjährigen Gastspiel beim 1. FC Nürnberg folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund. Für Rot-Weiss Essen, St. Pauli und Hannover 96 lief der Schlussmann, der seine Karriere im Sommer 1986 beendet hat, ebenfalls auf. 

3. Sandro Wagner - 6 Stationen

Der Mittelstürmer kehrte im Januar 2018 zum FC Bayern zurück. Wagner durchlief elf Jahre lang die Nachwuchsmannschaften des deutschen Rekordmeisters, schaffte es allerdings nicht, sich im Profikader zu etablieren. Nach seinem Abgang aus München (2008) war der 31-Jährige in der Bundesliga für Bremen, Kaiserslautern, Berlin, Darmstadt und Hoffenheim am Ball. 

2. Srdjan Lakic - 6 Stationen

Lakic kann ebenfalls sechs verschiedene Bundesliga-Stationen vorweisen. Wirklich rund lief es für den Angreifer allerdings nur beim 1. FC Kaiserslautern, für den er in der Saison 2010/11 16 Treffer erzielte. Für Hertha BSC lief der Kroate erstmals im deutschen Fußball-Oberhaus auf. Die Gastspiele in Wolfsburg, Hoffenheim, Frankfurt und Paderborn waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Sommer 2016 hängte der 35-Jährige seine Fußballschuhe an den Nagel. 

1. Micheal Spies - 7 Stationen

Der gebürtige Stuttgarter ist der größte Wandervogel der Bundesliga. 219 Pflichtspiele bestritt Spies im deutschen Fußball-Oberhaus und erzielte dabei 46 Treffer. VfB Stuttgart, Karlsruher SC, Borussia Mönchengladbach, Hansa Rostock, Hamburger SV, Dynamo Dresden und VfL Wolfsburg heißen die Stationen des offensiven Mittelfeldspielers, der seine aktive Laufbahn 2001 beendet hat. 

Quelle: www.transfermarkt.de

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