​Der ​FC Barcelona hat sich offenbar im Poker um Frenkie de Jong durchgesetzt. Dem Vernehmen nach haben die Katalanen ihr Angebot für den zentralen Mittelfeldspieler von Ajax Amsterdam noch einmal erhöht und damit Hauptkonkurrent Paris Saint-Germain ausgestochen. 


Seit Monaten halten sich ​die Gerüchte um de Jong hartnäckig. Der 21-jährige Ajax-Profi wurde mit vielen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Neben dem FC Barcelona kristallisierte sich zuletzt auch Paris Saint-Germain als Favorit auf die Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers heraus. Vor wenigen Tagen berichtete die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo, dass sich de Jong für einen ​Wechsel zum französischen Meister entschieden hat

Laut Informationen des niederländischen Blattes Telegraaf hat Barça dank einer Ablöseerhöhung wieder die besten Karten in der Hand. Demnach sind die Katalanen dazu bereit, knapp 90 Millionen Euro Ablöse für den Youngster auf den Tisch zu legen. Eine Summe, die PSG offenbar nicht bezahlen will. Dem Vernehmen nach liegt die Schmerzgrenze der Franzosen bei 75 Millionen Euro. ​Juventus Turin und ​Manchester City sollen angesichts dieser hohen Ablöse ebenfalls Abstand von einer Verpflichtung genommen haben.

Im Falle eines Wechsels nach Barcelona würde de Jong als drittteuerster Neuzugang in die Vereinsgeschichte eingehen. Platz eins belegt Philippe Coutinho, der im Januar 2018 für 130 Millionen Euro vom ​FC Liverpool verpflichtet wurde. Dahinter folgt ​Ex-BVB-Profi Ousmane Dembelé, dessen Verpflichtung 120 Millionen Euro kostete.