Nach seiner Zeit bei ​Real Madrid wurde es um Cristiano Ronaldo noch nicht wirklich ruhig. Ihm wurden Steuerhinterziehung in insgesamt zehn Jahren nachgewiesen. Nun gab es eine heftige Strafe, die Ronaldo allerdings auch akzeptierte. Trotzdem gab es von einzelnen Stimmen Kritik an dem Verfahren.


Ronaldos Strafe wird auch für ihn nicht einfach mal so zu stemmen sein. Insgesamt wurde der Juventus-Star zu zwei Jahren Bewährung und einer Geldstrafe von fast 19 Millionen Euro verklagt, so der Spiegel. Bei einem erneuten Verstoß könnten dem Portugiesen dann also ernsthafte Konsequenzen, wie etwa auch eine Haftstrafe drohen. 


Im Konkreten soll Ronaldo Einnahmen aus Bild- und Werberechten an der spanischen Steuer vorbei geschleust haben. Seine Geschäfte ließ er hauptsächlich über Irland und die British Virgin Islands laufen. Sein Fall könnte nun die Steuerrechte in Spanien grundlegend ändern.


Kritik am Verfahren von Steuerexperten


Trotzdem ist man in Spanien mit dem Verfahren ​unzufrieden. Vonseiten des Finanzministeriums ist vor allem die Kritik an dem vorher schon durchgeplanten Deal zu verlauten. Der Gerichtstermin sei für Ronaldo also nichts weiteres als Formsache, denn über die Strafe war er sich schon vorher bewusst. Viele Bürger würden nun das Gefühl haben, dass Fälle mit Steuerhinterziehung nicht ausreichend verfolgt werden. 

Große Auswirkungen auf seine sportliche Laufbahn wird das Verfahren wahrscheinlich nicht haben, vor allem, da er ja seit dem Sommer nicht mehr in Madrid, sondern bei Juventus Turin unter Vertrag steht. Dort stehen die Zeichen auch dieses Jahr wieder klar auf Meisterschaft, auch in der ​Champions League ist noch alles möglich. Vor allem Ronaldo könnte dort zum entscheidenden Faktor werden. Zumindest kann er sich nun wieder voll auf den Fußball konzentrieren.