Alexandru Maxim,Daniel Ginczek

Den Brustring im Herzen: Die emotionale Top-Elf des VfB Stuttgart

Beim Blick auf die aktuelle Tabelle wird den Fans des VfB Stuttgart wahrlich nicht warm ums Herz. Dabei vermissten viele Anhänger der Schwaben auch bei der Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 echte Typen auf dem Rasen. Würde sich Trainer Markus Weinzierl bei seiner Kaderbenennung nur auf sein Bauchgefühl verlassen und hätte der VfB in der Vergangenheit nicht so manchen Spieler abgeben müssen, könnte man mit dieser Top-Elf auflaufen.

1. Sven Ulreich

Zugegeben, durch seinen Wechsel zu den Bayern ist Sven Ulreich bei einigen Fans des VfB in Ungnade gefallen. Zuvor war 'Ulle' jedoch ein absoluter Publikumsliebling und durfte sich deshalb auch den einen oder anderen Fauxpas erlauben. Die aktuelle Nummer Eins Ron-Robert Zieler ist zwar unterm Strich zuverlässiger, der ehemalige Hannoveraner braucht jedoch noch etwas Zeit, um die Herzen der Schwaben vollends zu erobern.

2. Kevin Großkreutz

Kevin Großkreutz lief zwar nur für etwas mehr als ein Jahr im Trikot des VfB Stuttgart auf, der ehemalige Dortmunder hinterließ im Ländle jedoch einen bleibenden Eindruck. Sein tränenreicher Abschied nach seine Eskapade mit einigen Jugendspielern bleibt unvergessen. Zuvor zeigte der Deutsche immer vollen Einsatz, was bei den Fans sehr gut ankam.

3. Timo Baumgartl

Timo Baumgartl steckt mit dem VfB derzeit mitten im Abstiegskampf. Dabei war der junge Innenverteidiger in der Hinrunde noch einer der besten Stuttgarter. Das Eigengewächs könnte den VfB noch auf Jahre hinweg prägen und hat sich auch bei den Fans bereits ein gutes Standing erarbeitet.

4. Georg Niedermeier

Georg Niedermeier wirkte in seiner Zeit beim VfB oftmals als Relikt längst vergangener Fußballzeiten. Der Deutsche verkörpert das klassische Bild eines Verteidigers. Im Zweikampf nur schwer zu bezwingen, offenbarte der Abwehrspieler immer wieder technische Mängel. In Sachen Einsatz könnten sich die heutigen VfB-Profis jedoch vom 'Niederstecker' eine Scheibe abschneiden. Aktuell ist der 32-Jährige für den australischen Klub Melbourne Victory aktiv.

5. Ludovic Magnin

Ludovic Magnin war Teil der legendären Meisterschaft des VfB, die unter Armin Veh im Jahre 2007 völlig überraschend der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen konnte. Der Schweizer drehte dabei nicht nur auf der linken Defensivseite auf, sondern war auch bei der Meisterfeier ganz weit vorne dabei. Heutzutage ist der 39-Jährige als Trainer des FC Zürich tätig.

6. Sami Khedira

Sami Khedira ist noch immer der ganze Stolz der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Nach dem Meistertitel beim VfB wagte der Deutsche den Sprung zum großen Real Madrid. Sowohl beim spanischen Spitzenklub, als auch bei seinem aktuellen Klub Juventus Turin machte der Nationalspieler eine gute Figur. Seine Wurzeln hat der 31-Jährige dabei nie vergessen und daher könnte er im Herbst seiner Karriere ins Ländle zurückkehren.

7. Santiago Ascacibar

Santiago Ascacibar wechselte im vergangenen Sommer von seiner argentinischen Heimat in die Bundesliga. Der giftige Sechser konnte sich dabei durch seinen unermüdlichen Einsatz schnell in die Herzen der VfB-Fans spielen. In der aktuellen Spielzeit sucht jedoch auch der 21-Jährige noch nach seiner Topform.

8. Alexandru Maxim

Alexandru Maxim brachte die Fans des VfB immer wieder durch seine Disziplinlosigkeiten zur Weißglut. Da der Rumäne jedoch ein begnadeter Fußballer ist und lange Zeit der einzige Kreative im Kader der drögen Stuttgarter war, verzieh man dem heute 28-Jährigen so manche Eigenart. Bei seinem neuen Klub 1. FSV Mainz 05 hat es der offensive Spieler ähnlich schwer und kann nur selten sein volles Potenzial entfalten.

9. Christian Gentner

Christian Gentner wird zwar aufgrund seiner trägen Spielweise von einigen VfB-Fans mittlerweile ziemlich kritisch gesehen. Unbestritten bleibt jedoch, dass der Kapitän extrem eng mit dem Traditionsverein verknüpft ist. Abgesehen von seinem kurzen Gastspiel in Wolfsburg, hielt der Mittelfeldspieler dem Klub selbst beim Gang in die zweite Liga die Treue und verhielt sich als Aushängeschild des Vereins immer tadellos.

10. Cacau

Abseits des Rasens ruhte Cacau bereits als Profi komplett in sich und schlägt auch heute zumeist leise Töne an. Auf dem Rasen konnte der Ex-Angreifer jedoch richtig ausrasten und scheute nicht davor zurück, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Dabei schoss der gebürtige Brasilianer zwar ab und an übers Ziel hinaus, mit einigen echten Traumtoren machte er dies aber schnell wieder wett.

11. Daniel Ginczek

Viele Fans des VfB sehen im Abgang von Daniel Ginczek vor dieser Saison einen der Hauptgründe für die aktuelle Situation der Schwaben. Zwar fiel der deutsche Angreifer in seiner Zeit bei den Stuttgartern häufig aus, dennoch stand er bei den Anhängern immer hoch im Kurs. Mittlerweile geht der 27-Jährige für den VfL Wolfsburg auf Torejagd.

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