Dem ewigen Hin und Her um die Spielberechtigung steht mit dem Ende der Transferperiode am 31. Januar ein sicheres Ende bevor. Der Ausgang ist gut eine Woche vorher noch nicht gewiss, könnte aber wohl auch davon abhängen, ob der Effzeh bereit ist, für seinen einstigen Top-Stürmer in die Tasche zu greifen.


Nachdem die FIFA in ihrem Urteil hatte verlauten lassen, sie sehe für die Kündigung des französischen Stürmers Anthony Modeste bei dessen ehemaligen Arbeitgeber Tianjin Quanjian​ keinen Grund, hatte selbst FC-Vize-Präsident Toni Schumacher gegenüber dem Express in den vergangenen Tagen zugeben müssen, dass die ​Rückkehr des Publikumslieblings zum 1. FC Köln durchaus noch scheitern kann. Neun Tage vor Ende der Transferphase wird nun eine endgültige Entscheidung in der Causa Modeste immer zwingender. 

Anthony Modeste

Im Trainingslager auf Mallorca war Anthony Modeste trotz prekärer Vertragslage dabei



Vielleicht die letzte Option, eine Spielberechtigung für die Domstädter zu erwirken, ist laut Informationen des vereinsnahen Internetportals Geissblog.koeln eine außergerichtliche Lösung mit dem asiatischen Klub. Demnach habe der Finanzchef des ​1. FC Köln, Alexander Wehrle bereits im Trainingslager auf Mallorca entsprechende Anmerkungen gemacht. Eine Abstandszahlung des rheinischen Zweitligisten würde womöglich die Freigabe des finanziell extrem gebeutelten Chinese-Super-League-Vereins erwirken. 


Der Effzeh jedoch, der mit Florian Kainz und Johannes Geis schon zwei namhafte Winterzugänge verzeichnen kann, muss sich fragen, wie sinnvoll eine derartige Investition wäre. An Toren mangelt es der Mannschaft von Coach Markus Anfang nämlich sicher nicht. Allein das Sturmduo aus Simon Terodde und Jhon Córdoba traf in der Hinrunde zusammen 29-mal, mit +25 haben die Geißböcke zudem die beste Tordifferenz der Liga.