​Benjamin Pavard kann derzeit aufgrund eines Muskelbündelrisses dem ​VfB Stuttgart im Abstiegskampf nicht helfen. Der Innenverteidiger ist dennoch in aller Munde. Angeblich setzt der ​FC Bayern München aktuell alle Hebel in Bewegung, um den bereits abgemachten Sommer-Wechsel des Franzosen vorzuziehen und den Weltmeister in diesem Winter zu verpflichten.


Anfang Januar hatten die Münchner bekanntgeben, dass der 22-Jährige nach der aktuellen Spielzeit für die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro an die Säbener Straße wechseln wird. 


Wie die französische Zeitung L'Equipe nun jedoch in Erfahrung gebracht haben will, soll der deutsche Rekordmeister mit diesem Deal noch nicht zufrieden sein, sondern plant angeblich, den Youngster bereits in den kommenden Tagen in München zu begrüßen.

So sollen die Bayern bereits in der vergangenen Woche eine Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro hinterlegt haben. Die Stuttgarter Verantwortlichen rund um Michael Reschke wollen davon jedoch nichts hören und blockten jegliche Annäherungsversuche des amtierenden Meisters ab. Dem Bericht zufolge bleibt Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic aber hartnäckig und plant einen erneuten Angriff. Dieses Mal sollen die Münchner satte 45 Millionen Euro auf den Tisch legen.


Mit der Verpflichtung von Ozan Kabak haben die Stuttgarter zwar vor wenigen Tagen bereits den designierten Nachfolger für Pavard gefunden, dennoch dürften die Schwaben angesichts der prekären Tabellensituation nur sehr schwer von einem vorzeigen Wechsel ihres Stammspielers zu überzeugen sein. 


Wieso die Bayern ihrerseits einen Winter-Transfer derart forcieren, darüber kann bislang nur spekuliert werden. Nicht komplett unwahrscheinlich wäre dabei, dass entweder Jerome Boateng oder Mats Hummels einen Abgang aus der Bundesliga plant.