​Fenerbahce Istanbul wird offenbar einen ernsthaften Versuch unternehmen, Mesut Özil zu verpflichten. Laut Fotomac hat Präsident Ali Koc seinem Sportdirektor Damien Comolli die volle Befugnis zu einem Transfer erteilt.


Bereits 2016 berichtete die türkische Zeitung Hürriyet, dass Fenerbahce Mesut Özils Lieblingsklub sei und dass der ehemalige deutsche Nationalspieler eines Tages für den Istanbuler Verein im Heimatland seiner Eltern spielen wolle. Demnach habe sich Özil bereits mit den Verantwortlichen getroffen und ihnen gesagt, er wolle innerhalb der nächsten drei Jahre wechseln.


Diese drei Jahre sind nun beinahe um und es hat sich einiges getan. War ein Wechsel Özils nach Istanbul 2016 noch vollkommen utopisch, ist die Wahrscheinlichkeit nun ziemlich hoch. Denn Fenerbahce ist nicht nur der Lieblingsklub des Mittelfeldspielers, angeblich möchte er auch mit seiner Verlobten Amine Gülse in Istanbul leben. Zudem spielt Özil unter Unai Emery beim ​FC Arsenal sportlich ​keine Rolle und darf den Klub wohl auch auf Leihbasis verlassen.

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Am vergangenen Samstag saß Özil gegen den ​FC Chelsea 90 Minuten auf der Bank


Der Weltmeister von 2014 bezieht allerdings ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro; dieses Salär möchte wohl niemand zahlen, die wenigsten könnten dies überhaupt - Fenerbahce Istanbul gehört sicher nicht dazu. Laut Daily Mirror ist Arsenal deshalb bereit, einen Teil von Özils Gehalt weiterhin zu übernehmen, wenn sich ein Abnehmer für eine Leihe findet.


Dies könnte die Tür für Fenerbahce öffnen, den Deutsch-Türken nach Istanbul zu holen. Einem Bericht von Fotomac zufolge hat jedenfalls Präsident Ali Koc seinem Sportdirektor Damien Comolli die volle Befugnis erteilt, den 30-Jährigen spätestens im Sommer unter Vertrag zu nehmen. Möglicherweise spielt Özil also bald für seinen Lieblingsverein.