​​Ilaix Moriba gilt als eines der aussichtsreichsten Talente der Jugendakademie des ​FC Barcelona. Bereits im Oktober 2018 sollen daher einige Spitzenklubs ihre Fühler nach dem Supertalent ausgestreckt haben. Mit dem ​FC Chelsea soll nun ein weiteres Schwergewicht den Hut in den Ring geworfen haben.


Am vergangen Samstag feierte der zentrale Mittelfeldspieler seinen 16. Geburtstag und ist trotz seines jugendlichen Alters bereits heiß begehrt. Dabei kursierten im vergangenen Herbst auch Gerüchte, dass Borussia Dortmund an einer Verpflichtung des Ausnahmetalents interessiert sei. Konkrete Gespräche bestätigten die Klub-Bosse des BVB dabei jedoch nicht. Lange Zeit galt daher Manchester City als aussichtsreichster Kandidat. Mit Jadon Sancho ging den Citizens unlängst selbst ein eigenes Talent durch die Lappen, bei Moriba wollten sie nun den Katalanen ein Schnippchen schlagen.

Moriba Kourouma Kourouma

Mit der U19 von Barca konnte Ilaix Moriba bereits internationale Erfahrungen sammeln


Mit dem FC Chelsea sollen die Skyblues beim Werben um den Spanier mit afrikanischen Wurzeln nun jedoch Konkurrenz aus der heimischen Premier League erhalten. Laut der spanischen Zeitung Sport sollen die Blues ein deutlich besseres Angebot als der amtierende Meister vorgelegt haben und alles daran setzten den Youngster schon bald an die Stamford Bridge zu lotsen. Doch auch Barca ist keineswegs daran interessiert, den Spieler abzugeben und planen ihrerseits eine Vertragsverlängerung mit dem variabel einsetzbaren Profi, der auch auf den Außenbahnen wirbeln kann.


Da der Teenager bislang noch keinen Profivertrag bei dem spanischen Tabellenführern unterschrieben hat, ist er im Januar noch ein echtes Schnäppchen. So müsste ein neuer Arbeitgeber des Shootingstars lediglich eine verhältnismäßig geringe Ausbildungsentschädigung entrichten. Von diesem Lockruf soll dem Vernehmen nach auch Juventus Turin angelockt worden sein. Für welchen Klub auch immer sich Moriba entscheiden wird, am Hungertuch dürfte er in den kommenden Jahren nicht nagen müssen.