​Hannover 96 spielt gegen den Abstieg. In der Führungsetage tut man jedoch alles für den Klassenerhalt. Sportdirektor Horst Heldt verriet im Rahmen des Rückrundenauftakts gegen Werder Bremen, dass Club-Boss Martin Kind sämtliche Wintertransfers aus eigener Tasche zahlte.


Nach einer katastrophalen Hinrunde steht Hannover 96 zurecht im Tabellenkeller. Die Niedersachsen wurden daher während der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig, um den Kader konkurrenzfähiger zu machen. Trotz klammer Vereinskasse wechselten Kevin Akpoguma,  Nicolai Müller, und Jonathas an den Maschsee.


Wie Sportdirektor Horst Heldt nach der 1:0-Niederlage gegen Werder Bremen am Sky-Mikrofon verriet, lassen sich die Transfers auf Club-Boss Martin Kind zurückführen. "Alles, was wir im Winter gemacht haben, hat der Präsident aus seiner eigenen Tasche bezahlt, weil der Verein nicht in der Lage ist, es selbst zu finanzieren. Ich denke, das ist mal eine Erwähnung wert", erklärte Heldt.


Dass Hannover überhaupt in der Rückrunde konkurrenzfähig ist, sei nur möglich, "weil Martin Kind und sein enger Freund Dirk Roßmann sich bereiterklärt haben, den Verein zu unterstützen. Man sollte dann auch mal akzeptieren, dass die Möglichkeiten irgendwann ausgeschöpft sind. Dafür müssen wir uns auch bedanken bei Herrn Roßmann und Herrn Kind."