Leon Goretzka

Bayern im Jägermodus - 6 Erkenntnisse nach dem geglückten Rückrundenstart

Der FC Bayern München ist mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde gestartet. Beim 3:1-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim sendete der deutsche Rekordmeister vor allem in der ersten Halbzeit ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Auch Trainer Niko Kovac konnte seinen zahlreichen Kritikern durch einen taktischen Kniff vorerst den Wind aus den Segeln nehmen.

1. Leon Goretzka überzeugt in neuer Rolle

Beim Spiel gegen die Nagelsmann-Elf konnte Niko Kovac seinen Trainerkollegen durch einen taktischen Schachzug ziemlich in die Bredouille bringen. So durfte sich Leon Goretzka als Zehner beweisen. Der deutsche Nationalspieler erfüllte die Aufgabe mit Bravour und war nicht nur wegen seinen beiden Treffern der Spieler des Spiels. Für James Rodriguez dürfte die Luft also immer dünner werden.

2. Bayern freunden sich mit Jägerrolle an

Zum ersten Mal seit einigen Jahren starteten die Bayern nicht als Herbstmeister in eine Rückrunde. Dabei zeigten sich die Münchner aber keineswegs gelähmt, sondern sehr angriffslustig. Trainer Niko Kovac war daher nach der Partie mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. "Wir sind da, wir sind präsent. Wir werden den BVB jagen und wollen irgendwann vorbeiziehen", so laut sport.de die Kampfansage des Bayern-Trainers.

3. Bayern kann wieder dominieren

Die Bayern konnten beim Gastspiel in Sinsheim sofort unter Beweis stellen, wer an diesem Abend die Hosen an hat. So konnten die Gastgeber nur kaum ihre Spielidee ausleben und wurden von den Münchner tief in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Diese gefürchtete Dominanz konnte der amtierende Meister in dieser Intensität in der Hinrunde nur selten auf den Rasen bringen.

4. Zweite Halbzeit lässt noch Luft nach oben

Dass die Entwicklung der Bayern noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigte phasenweise die zweite Halbzeit auf. Durch einige Unkonzentriertheiten verloren die Münchner zwischenzeitlich die Kontrolle über die Partie und mussten nach dem Anschlusstreffer kurz zittern. Positiv war dabei jedoch, dass die Mannschaft wieder die Kurve kriegte und mit dem 3:1 alles klar machte.

5. Innenverteidiger-Duo Hummels und Süle überzeugt

Niklas Süle ist bereits seit geraumer Zeit in der Innenverteidigung der Bayern gesetzt und der sprintstarke Abwehrspieler machte auch beim Spiel gegen Hoffenheim eine gute Figur. Im internen Kampf um den zweiten Platz in der Abwehrzentrale, konnte sich Mats Hummels gegen Jerome Boateng durchsetzten. Der 30-Jährige bestätigte Kovac in seiner Einschätzung und strahlte eine große Ruhe aus. Um ein Haar hätte der Deutsche zudem ein Tor erzielt.

6. Auf Neuer ist wieder Verlass

Manuel Neuer konnte in der Hinrunde nicht wirklich überzeugen. Nicht nur die blanken Statistiken zeigten dabei auf, dass der mehrfache Welttorhüter noch nicht wieder der Alte war. Gegen die TSG konnte der Nationalspieler nun jedoch ein dickes Ausrufezeichen setzen. In der ersten Halbzeit noch selten gefordert, waren seine Spieleröffnungen bereits eine Augenweide. In der zweiten Spielhälfte konnte er zudem mit einigen Glanzparaden aufwarten.

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