​​Eintracht Frankfurt überwinterte nach einer überzeugenden Hinrunde auf dem sechsten Tabellenplatz. Innenverteidiger ​Carlos Salcedo spielte dabei unter dem neuen Trainer Adi Hütter jedoch kaum eine Rolle. Der Mexikaner war mit seiner Situation bei den Hessen unzufrieden und soll nun in seinem Heimatland bereits einen neuen Klub gefunden haben.


Nachdem der Abwehrspieler bereits im Sommer 2017 vom mexikanischen Klub Deportivo Gualajara ausgeliehen worden war, verpflichteten die Frankfurter den zweikampfstarken Defensivspieler nach zuvor überzeugenden Leistungen vor der aktuellen Saison für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro fest. Die Hinrunde verlief für den 25-Jährigen, auch aufgrund eines Syndesmosebanrisses, jedoch enttäuschend und so kam der 25-fache mexikanische Nationalspieler nur auf sechs Ligaeinsätze.

Carlos Salcedo

Zuletzt hatte Carlos Salcedo in Frankfurt einen schweren Stand



Da seine Teamkollegen auf seiner Postion in der ersten Saisonhälfte durchaus zu überzeugen wussten, war schnell klar, dass es Salcedo auch in der Rückrunde schwer haben dürfte. Auch die Eintracht-Verantwortlichen wollten dem Sommer-Neuzugang daher auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber keine Steine in den Weg legen. So verzichteten die Frankfurter bei der Kadernominierung für den Rückrundenstart gegen den SC Freiburg bereits auf ihren Spieler und gewährtem dem abwanderungswilligen Innenverteidiger laut der BILD eine Reise nach Mexiko, um einen schnellen Vereinswechsel anzuschieben.


Wie SGE4EVER.de in Erfahrung gebracht haben will, soll der Rechtsfuß dabei bereits fündig geworden sein. Dem Bericht zufolge, sollen hinsichtlich eines Winter-Wechsels zum aktuellen Fünftplatzierten der mexikanischen Liga Tigres UANL nur noch letzte Details zu klären sein. Auch Salcedos Ex-Klub Deportivo Guadalajara soll zuvor in der Verlosung gewesen sein. Ob die Frankfurter auf den bevorstehenden Wechsel ihres Verteidigers reagieren und ihrerseits noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, ist noch offen. Mit Evan N'Dicka, David Abraham, Simon Falette, ​Makoto Hasebe und Routinier Marco Russ, scheinen die Frankfurter aber bereits gut gerüstet zu sein.


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