Neuer Trainer, neues Glück. Nach der Entlassung von Heiko Herrlich steht mit Peter Bosz ein neuer Trainer an der Seitenlinie bei ​Bayer Leverkusen. Mit dem Heimspiel gegen ​Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag geht es für den Niederländer direkt richtig los. So könnte er gegen die Fohlen spielen lassen.


Da Peter Bosz die Philosophie des niederländischen „voetbal total“ verfolgt und mit einem sehr aggressiven Pressing in den bisherigen Trainingseinheiten für Aufsehen gesorgt hatte, ist davon auszugehen, dass er im 4-3-3 und mit einer sehr offensiven Ausrichtung spielen lässt. Was wiederum Räume für die Gäste bei etwaigen Kontern bedeuten könnte. Daher muss Bosz schnellstmöglich die Balance zwischen totaler Offensive und bestmöglicher Defensive finden.


An der Nummer Eins im Tor dürfte sich aber so oder so wenig ändern, Lukas Hradecky dürfte auch unter dem neuen Coach gesetzt sein. Davor dürfte auch das bislang eingespielte Duo Jonathan Tah und Sven Bender wieder in der Innenverteidigung spielen. Die Außen werden besetzt von Lars Bender auf der rechten und dem Brasilianer Wendell auf der linken Seite.

​​Davor aber wird es spannend. Denn bei der sehr offensiven Ausrichtung gibt es im Dreiermittelfeld von Bayer mit Charles Aranguiz nur eine defensive Absicherung, während Kai Havertz und Julian Brandt gemeinsam im offensiven Mittelfeld das Tempo und den Druck anschieben. Sollte diese Linie aber überspielt werden, könnte es wie schon erwähnt große Lücken in den dahinter liegenden Räumen geben.


Die Offensive wird angeführt von Kevin Volland, der wohl im Zentrum spielen wird. Die beiden Außenpositionen werden bekleidet von Leon Bailey, bei dem man hofft, dass er unter Peter Bosz wieder zu alter Stärke findet, und Karim Bellarabi, der sich in dieser Saison bereits wieder verbessert zeigte, als in der Vorsaison.


Die voraussichtliche Aufstellung in der Übersicht: