​​Eintracht Frankfurt spielte eine überzeugende Hinrunde. Dabei wurde Ante Rebic zwar von seinen Teamkollegen ​Luka Jovic und ​Sebastien Haller etwas aus dem Scheinwerferlicht verdrängt, dennoch ist der Angreifer auch für Trainer Adi Hütter ein zentrales Puzzlestück. Angeblich planen die Hessen daher eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft.


Nachdem der 25-Jährige zunächst vom AC Florenz ausgeliehen war, konnten die Frankfurter den Stürmer im vergangenen Sommer fest verpflichten. Dabei mussten die Adler lediglich zwei Millionen auf den Tisch legen. Die Fiorentina sicherte sich dabei aber eine Sonderklausel, die besagt, dass der Klub aus der Serie A bei einem weiteren Vereinswechsel des Kroaten eifrig mitverdienen würde. So müssten die Hessen bei einem Verkauf des 26-fachen kroatischen Nationalspielers aktuell die Hälfte des Transfergewinns an Florenz abgeben.

Ante Rebic

In der Hinrunde war Ante Rebic an sieben Treffern der Eintracht direkt beteiligt


Da eine solche Abhängigkeit keineswegs im Interesse der Frankfurter sein kann, sollen die Hessen einem Bericht der BILD zufolge, eine Lösung mit der Fiorentina anstreben. Demnach planen die Frankfurter, die Klausel für bis zu zehn Millionen Euro abzukaufen. Mittelfristig könnte sich ein solcher Deal für den Bundesligisten auszahlen, schließlich könnte man bei einem Verkauf des Shootingstars voraussichtlich weit mehr als 20 Millionen Euro erzielen. Da der italienische Klub zuletzt in eine finanzielle Schieflage geriet, könnten auch die Italiener von der schnellen Geldspritze profitieren, selbst wenn ihnen dabei womöglich die ein oder andere Million durch die Lappen geht.


Bereits vor der Saison lag der Eintracht angeblich ein Angebot des FC Sevilla in Höhe von 20 Millionen Euro vor. Die Hessen lehnten aber dankend ab und statteten den Offensivspieler vielmehr mit einem bis 2022 datierten Vertrag aus. Gelingt es Rebic an die Leistungen aus der Vor-Saison anzuknüpfen, wird sein Marktwert weiter steigern. 


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