​Am Freitag konnte der ​VfB Stuttgart mit ​Ozan Kabak einen neuen Innenverteidiger präsentieren. Dabei machten die Schwaben den erst 18-jährigen zum teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte. Gerüchte, wonach auch der ​FC Bayern München an dem Deal mit Galatasaray Istanbul beteiligt war, dementierte der Sportvorstand der Stuttgarter Michael Reschke vehement.


Satte elf Millionen Euro legte der VfB für den jungen Türken auf den Tisch, der beim Bundesligisten einen langfristigen Vertrag bis 2024 unterschrieb. Dabei haben sich die Verantwortlichen des Traditionsvereins auf alle Eventualitäten vorbereitet. So gilt das Arbeitspapier des Youngsters auch für die Zweite Liga. Dass es dem VfB trotz der aktuell prekären Tabellensituation gelungen war, den Shootingstar von einem Wechsel an den Neckar zu überzeugen, lag laut Reschke vor allem an der Hartnäckigkeit der Stuttgarter und der klaren Zielsetzung der gemeinsamen Zusammenarbeit.

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Ozan Kabak soll die Defensive der Stuttgarter stabilisieren


"Wir konnten ihn mit der nachhaltigen Vision des VfB für uns gewinnen. Er sieht auch am Beispiel Benjamin Pavard, dass der VfB für junge Spieler ein reizvoller Klub ist. Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass wir uns sehr frühzeitig um ihn bemüht haben", so Reschke gegenüber der BILD. Dass mehrere Medien zuvor von einer angeblichen Absprache mit dem FC Bayern München und einem ausgehandelten Vorkaufsrecht des Rekordmeisters berichtet hatten, löste bei dem 60-Jährigen indes Unverständnis aus.


"Wir verweisen es total ins Reich der Fabeln, dass es bei Ozan Kabak irgendwelche Vorvereinbarungen mit anderen Klubs gibt. Der Spieler gehört dem VfB", so die unmissverständlichen Worte des Sportvorstands. Gegenüber dem vereininternen Sender VfB tv hatte sich der erfahrene Funktionär zuvor bereits direkt an die Fans des VfB gewendet und versichert, dass die Berichte über eine Kooperation mit den Münchnern "vollkommener Blödsinn" sei. Der VfB habe viel mehr "ganz alleine den Transfer umgesetzt" und auch "wirtschaftlich gestemmt".