Die aktuellen Zustände bei Real Madrid sorgen seit Wochen für Verwunderung und Aufsehen. Neben den immer wieder schwachen Auftritten der Blancos wird die Mannschaft zusätzlich durch die Dauerfehde zwischen Santiago Solari und Isco belastet. Der Mittelfeldspieler setzte bei der gestrigen 0:1-Pleite im Copa del Rey Rückspiel gegen CD Leganes ein deutliches Zeichen, welches den Trainer kalt ließ.


​Unter Santiago Solari spielt Isco weiterhin eine untergeordnete Rolle. Der 26-Jährige stand seit der Entlassung von Julen Lopetegui vor knapp drei Monaten lediglich zwei Mal in der Startelf - allerdings nur in der Champions-League-Partie gegen ZSKA Moskau sowie dem gestrigen Spiel in der Copa del Rey gegen CD Leganes.

In der Primera Division muss der Offensivkünstler hingegen auf der Bank Platz nehmen und bekommt lediglich Kurzeinsätze. Damit ist Isco spürbar unzufrieden, ​weshalb immer wieder über einen Wechsel spekuliert wird


Zwar durften sich die Königlichen die gestrige 0:1-Niederlage gegen Leganes nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel erlauben, doch Isco, der über 68 Minuten zum Einsatz kam und dabei wenig zu überzeugen wusste, sorgte für einen neuen Eklat: Bei seiner Auswechslung ignorierte er Solari, ging stattdessen regungslos am Trainer vorbei und setzte sich umgehend auf die Bank. Isco verzichtete auf Blickkontakt, genauso wie auf einen Handschlag.

Schon nach dem Hinspiel gab es Wirbel um Isco, der lediglich auf der Bank saß und in der Schlussphase eingewechselt wurde. Nach dem verweigerten Handschlag dürfte die Stimmung zunehmend rauer werden. 


Auf der Pressekonferenz nach der Partie wich Solari Fragen um seinen Schützling aus. "Es gibt überhaupt kein Problem mit ihm", so der Argentinier laut RealTotal. Der 42-Jährige hat ohnehin damit zu kämpfen, seiner Mannschaft konstantere Erfolge einzuimpfen. Störfeuer wie jene um Isco erschweren die Arbeit jedoch nur, weshalb es auch weiterhin in der spanischen Hauptstadt brodeln dürfte.