HAMBURGER SV - FC BAYERN MUENCHEN

Die größten Aufholjagden des FC Bayern in der Rückrunde

Sechs Punkte beträgt der Abstand zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern – in dieser Saison aber sind die Verhältnisse umgekehrt. Die Bayern sind in der Verfolgerrolle und wollen die Schwarz-Gelben unter Druck setzen. Abschreiben sollte man den Rekordmeister aber keinesfalls. Denn wie die Geschichte zeigt, finden sich die Münchner auch als Jäger gut zurecht. Wir zeigen euch mit Hilfe von welt.de die größten Aufholjagden der Bayern.   

6. 1971/72

Damals gingen die Münchner nach alter Zwei-Punkte-Regel mit drei Zählern Rückstand in die Winterpause. Es dauerte bis zum 23. Spieltag, dann aber zog der Rekordmeister an und überholte drei Spieltage später den damaligen Tabellenführer aus Schalke. Am Ende gab es schlussendlich ein "Endspiel" gegen die Gelsenkirchener, das die Bayern mit 5:1 für sich entschieden und die Meisterschaft feiern konnten.   

5. 1980/81

Zur Winterpause lagen die Bayern mit einem Punkt hinter dem Hamburger SV, es sollten bis zum 25. Spieltag sogar drei werden. Dann kam es zum direkten Duell, wo der HSV bereits 2:0 führte, die Bayern aber konnten das Spiel zumindest retten, am Ende stand es 2:2. Für den HSV ein unerwarteter Tiefschlag, der danach das Niveau nicht mehr halten konnte, die Münchner wurden am 33. Spieltag Meister.   

4. 1985/86

Es war wohl eine der spannendsten Meisterschaftskämpfe, diesmal zwischen dem Rekordmeister und Werder Bremen. Erst am 34. Spieltag durch einen 6:0-Erfolg gegen Mönchengladbach zogen die Bayern an Werder vorbei, das zeitgleich mit 1:2 in Stuttgart unterlag und am Ende wegen der schlechteren Tordifferenz die Münchner vorbeizuiehen lassen musste.   

3. 1986/87

Zur Winterpause lag der Hamburger SV nur wegen des besseren Torverhältnisses vor den Bayern. Die aber blieben in der Rückrunde ungeschlagen und konnten so schon am 32. Spieltag die deutsche Meisterschaft feiern.

2. 1993/94

In Winter war man erneut nur Zweiter, hinter Eintracht Frankfurt mit zwei Zählern Rückstand. Franz Beckenbauer übernahm und kassierte zu Beginn eine Niederlage, die die Bayern auf den fünften Rang zurückwarf. Zwei Wochen später aber waren die Münchner schon wieder Tabellenführer, und gaben diesen Platz bis zum Saisonende nicht mehr ab.   

1. 2000/01

Zur Winterpause stand die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld hinter Schalke und Leverkusen nur auf Rang drei. Zwar konnte man zwischenzeitlich die Tabellenführung zurückerobern, nach dem direkten Duell gegen S04 am 29. Spieltag, wo man mit 1:3 unterlag, schienen die Schalker aber schon wie der sichere Meister. Am Ende waren die Gelsenkirchener aber nur wenige Minuten am Ziel aller Träume und mussten mit ansehen, wie Patrik Andersson in der Nachspielzeit in Hamburg einen Freistoß versenkte. Der "Meister der Herzen" war geboren, die Bayern aber holten die Schale.   

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