​Der ​VfB Stuttgart schloss die Hinrunde auf dem Relegationsplatz ab. Ein Hauptgrund für die Misere der Schwaben war dabei die ​schwache Offensive. Sportvorstand ​Michael Reschke sucht daher bereits seit geraumer Zeit händeringend nach einem neuen Stürmer. Ein neuer Kandidat soll dabei Karol Swiderski sein.


In der ersten Saisonhälfte brachten die Stuttgarter Offensivkräfte gerade einmal zwölf Tore zustande und stellten somit den harmlosesten Angriff der gesamten Liga. Laut dem kicker sollen die Stuttgarter auf der Suche nach neuen Impulsen nun auch ein Auge auf den 21-Jährigen vom polnischen Erstligisten Jagiellonia Bialystok geworfen haben. In 17 Ligaeinsätzen gelangen dem Youngster in der aktuellen Spielzeit bereits acht Treffer und somit weitaus mehr als jedem Angreifer des VfB.

Jonathan Buatu,Karol Swiderski

Karol Swirderski (rechts) könnte die Stuttgarter Offensive beleben


Dabei sollte man aber keineswegs außer Acht lassen, dass das Niveau in der polnischen Ekstraklasa nur schwer mit den Anforderungen in der Bundesliga zu vergleichen ist. Heutige Weltklasse-Angreifer wie Bayerns Robert Lewandowski haben jedoch in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass die Anpassung durchaus gelingen kann. Dass es sich bei dem neuen Stuttgarter Transferziel um ein großes Talent handelt, zeigt sich im Interesse von gleich mehreren Klubs aus dem Ausland. So sollen neben dem Bundesligisten auch PAOK Soloniki und Atalanta Bergamo bereits Interesse bekundet haben. Der vielseitig einsetzbare Profi kann sowohl auf der rechten Außenbahn, als auch im Sturmzentrum agieren.


Der Vertrag des achtfachen polnischen U21-Nationalspielers läuft zum Saisonende aus und somit könnte sein aktueller Arbeitgeber nur noch durch einen Verkauf in diesem Winter etwas Geld generieren. Ob der international noch recht unerfahrene Profi für die Stuttgarter jedoch schnell die erhoffte Verstärkung sein könnte, darf durchaus hinterfragt werden. Zuletzt gestaltete sich die Suche nach einem neuen Angreifer für den Abstiegskandidaten aber als äußerst zäh und daher könnte man auch aufseiten des VfB zum ein oder anderen Kompromiss gezwungen sein.