Bei einem Testspiel erlitt ​Wolfsburgs Daniel Ginczek eine Bänderverletzung im rechten Fuß. Der 27-Jährige wird rund zehn Wochen fehlen. Trainer Bruno Labaddia spricht von einem großen Verlust - Nachrüsten wollen die Wölfe aber wohl nicht.


In der Hinrunde erzielte Stürmer Daniel Ginczek fünf Tore und bereitete drei Treffer vor, genauso viele Scorerpunkte wie Wout Weghörst (sechs Tore, zwei Vorlagen). Manager Jörg Schmadtke bezeichnete vor einem Monat alle Sommer-Neuzugänge, zu denen auch Ginczek zählt, als "extremst wertvoll". Nach seiner Station in Stuttgart hat Ginczek seine Bundesliga-Tauglichkeit auch in Wolfsburg nachgewiesen. 


Beim 3:0-Sieg gegen Rijeka zog sich Ginczek ​eine Bänderverletzung im rechten Fuß zu. Trainer Bruno Labbadia sagte: "Sein Ausfall ist ein großer Verlust für uns. Er hat eine gute Hinrunde gespielt. Ich wünsche ihm einen positiven Heilungsverlauf und hoffe, dass er bald wieder bei der Mannschaft sein kann." In den kommenden Wochen wird VfL-Toptorschütze Weghorst eine noch größere Rolle übernehmen als ohnehin schon. Wegen Sprunggelenksproblemen könnte Weghörst zum Rückrunden-Start auf ​Schalke allerdings ebenfalls ausfallen. Nach Informationen der Bild wird Wolfsburg aber keinen Ersatzmann verpflichten. Trotzdem sondiert Schmadtke den Markt, aber nicht um jeden Preis.


Keine Operation


Ginczek muss sich jedoch nicht unters Messer legen, seine Verletzung wird konservativ behandelt. "Schon in dem Moment, als es passierte, hatte ich die Befürchtung, dass es sich um eine schlimmere Verletzung handeln könnte. Das ist natürlich bitter für mich. Aber ich schaue jetzt nach vorne und gebe alles, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen zu können", sagte Ginczek.