Der ​VfL Wolfsburg sorgt sich vor dem Rückrundenauftakt der Bundesliga am kommenden Wochenende um seinen Kapitän und seinen rechten Verteidiger. Sowohl Joshua Guilavogui als auch der Brasilianer William verletzten sich am heutigen Mittwoch im Training.


Die Hinrunde schlossen die Wölfe nach 17 Spieltagen auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz ab. Nachdem der VfL in den vergangenen Jahren weit hinter den Erwartungen zurückblieb, schaffte es Bruno Labbadia gemeinsam mit dem neuen Sportdirektor Jörg Schmadtke, Ruhe und Disziplin ins Team zu bekommen - der Lohn sind 28 Zähler mit acht Siegen nach 17 Spielen.


Zum Rückrundenauftakt aber ziehen dunkle Wolken über der Autostadt auf. Denn nachdem sich schon Stürmer Daniel Ginczek eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte und wohl den Großteil der Rückrunde verpassen wird, verletzten sich heute Mittag gleich zwei weitere wichtige Akteure im Kader von Labbadia.


So fehlen beim Rückrundenauftakt auf ​Schalke wahrscheinlich auch Kapitän Joshua Guilavogui und Rechtsverteidiger William. Der Coach beschreibt die Situation wie folgt: „Er hat eine Drehung gemacht, wollte lossprinten, da hat er etwas gemerkt.“ Im Oberschenkel von Guilavogui hat es gezwickt, genaueren Aufschluss über die Verletzung gibt es noch nicht. Im simpelsten Falle ist es eine Zerrung oder Verhärtung, wahrscheinlicher scheint ein Muskelfaserriss. Damit wäre der Kapitän wohl für zwei Wochen raus.

​​Und auch William hat einiges abbekommen. „Er wollte einen Schuss blocken, hat das Bein reingestellt und einen Tritt in die Wade bekommen“, so Labbadia. An Laufen war nicht mehr zu denken, die Verantwortlichen hoffen nun, dass es sich beim Brasilianer lediglich um eine Prellung handelt.


Da der VfL erst Sonntagabend auf Schalke gefordert ist, wäre noch etwas Zeit, die Blessuren halbwegs auszukurieren, knapp wird es dennoch. Und um den Höhenflug der Hinrunde fortzusetzen, wären Guilavogui und William zwei wichtige Akteure im Kader der Wölfe. Daher ist Beten angesagt und das Hoffen auf Glück im Unglück.