Dietmar Hopp warnt vor einigen Entwicklungen im Fußball, die zunehmend schlimmer werden. Der ​Hoffenheim-Mäzen spricht im kicker vor allem von absurden Spielergehältern und einer Übersättigung für die Fans. Für die TSG gibt es trotzdem gute Nachrichten zu vermelden.


Der 78-jährige Hopp trat nun mit sorgenvoller Kritik über die Entwicklung des Fußballs an die Öffentlichkeit. Hierbei nannte er mehrere Punkte, die uns alle beunruhigen sollten. Insbesondere über die Spielergehälter hat er eine klare Meinung: "Es ist doch völliger Wahnsinn, welche Gehälter teilweise bezahlt werden. Das ist in hohem Maß ungesund und schon lange nicht mehr sozialverträglich." 


Laut ihm sind auch bereits schon leichte Erosionserscheinungen in diesem System zu erkennen. "Die Zuschauerzahlen gehen - zum Glück nicht bei uns - im Schnitt langsam aber sukzessive zurück." Auf Dauer seien diese hohen Spielergehälter nicht mehr tragbar und vor allem nicht förderlich für den Fußball.


Auch warnt Hopp vor einer Übersättigung im Fußball, die vor allem die Fans betrifft. Die vielen Wettbewerbe werden mit der zweiten Europa League oder der Erweiterung der Weltmeisterschaft, sowie der Nations League, immer unübersichtlicher. "Wo soll das Ganze noch hinführen? Das ist schlimm, um nicht zu sagen furchtbar", so Hopp.



Hopp formuliert Ziele der TSG und freut sich auf Baumgartner


​Neben seiner Kritik sprach er auch über die Ziele von 1899. Mittelfristig will sich die TSG unter den Top-Acht-Klubs der ​Bundesliga etablieren. Der Vereins-Mäzen glaubt daran, dass Hoffenheim sich jedes Jahr für Europa qualifizieren könnte: "Es wäre mein Traum, dass wir uns erneut für die Champions League qualifizieren. Ich traue es Trainer und Mannschaft zu", so der im Vereinsmagazin Spielfeld zitierte Hopp. 

Christoph Baumgartner

Erhielt nun einen Profivertrag: Christoph Baumgartner


Gute Nachrichten gibt es auch vereinsintern zu berichten. Der österreichische Jugendspieler Christoph Baumgartner hat nun einen Profivertrag erhalten. Durch Verletzungen und der hohen Kaderdichte hat man sich damals dazu entschieden, den jungen Baumgartner erst einmal in der U23-Mannschaft zu entwicklen. Nun sei allerdings "der richtige Zeitpunkt gekommen, den nächsten Schritt zu gehen. Er ist ein sehr talentierter Spieler", meint Sportchef Alexander Rosen. 


Der Weg des Jugendspielers soll zeigen, wie wichtig es Hoffenheim auch ist, Talente aus der eigenen Akademie Schritt für Schritt an die Profimannschaft heranzuführen und stetig im Auge zu behalten. 


Für die TSG aus Hoffenheim stehen nun also aufregende Zeiten an. Doch jeder im Verein sieht den Herausforderungen positiv entgegen. Die Rückrunde wird zeigen, wohin der Weg in Zukunft gehen kann.