​Seit November 2017 ist Sven Mislintat Chefscout des ​FC Arsenal, laut der britischen Zeitung Independent soll die Zusammenarbeit mit dem neuen Stab der Gunners allerdings nicht gut funktionieren. Dies soll den ​FC Bayern auf den Plan rufen, der Mislintat angeblich nach München holen will.


Wie die Independet berichtet, soll die Zusammenarbeit zwischen Sven Mislintat und dem neuen Arsenal-Regime um Fußball-Chef Raul Sanllehi "nicht so glatt" verlaufen. Demnach habe der 46-Jährige oftmals erfolglos neue Spieler vorgeschlagen, da Trainer Unai Emery eine sehr aktive Rolle in der Transferplanung eingenommen haben soll. Damit hatte Mislintat offenbar nicht gerechnet.


Von dieser Situation möchte der FC Bayern München nun scheinbar profitieren. Wie die Zeitung weiter berichtet, möchte der deutsche Rekordmeister Mislintat zurück nach Deutschland holen, damit dieser den fälligen Umbruch vorantreiben kann. Die Bayern sollen optimistisch sein, dieses Vorhaben noch vor dem Ende der laufenden Saison in die Tat umsetzen zu können.



Vor seinem Wechsel nach London war Mislintat zehn Jahre lang als Chefscout von ​Borussia Dortmund maßgeblich an gelungenen Transfers beteiligt. In seiner Rolle entdeckte er Spieler wie Pierre-Emerick Aubemeyang oder Shinji Kagawa, bevor sie beim BVB zu Topstars wurden. Aufgrund eines Streits mit dem damaligen Trainer Thomas Tuchel zog es den gebürtigen Kamener schließlich nach London. Die Verpflichtung Mislintats, der in seiner Dortmunder Zeit den Spitznamen "Diamantenauge" bekam, wäre sicherlich ein Gewinn für den FC Bayern.