Isco

7 Topspieler, die von ihrem Coach kaum noch berücksichtigt werden

Manchmal hat es Leistungsgründe, manchmal bewirkt es ein Trainerwechsel und neuerdings wird es auch von Verantwortlichen bestimmt - immer wieder finden sich auch Topspieler der besten Klubs Europas regelmäßig auf der Bank als auf dem Feld wieder. 


Auf diese sieben Stars trifft dies aktuell zu:

1. Isco

Isco ist definitiv einer der Spieler, die am wenigsten vom Trainerwechsel bei Real Madrid  profitiert haben. Seit Santiago Solari die Geschicke der Königlichen leitet, bleibt für den Spanier lediglich die Bank - in La Liga stand Isco unter Solari noch nie in der Startelf. Einen Vereinswechsel im Winter schloss Isco aus, doch wenn sich die Lage nicht ändert, dürften sich die Gerüchte um einen Wechsel des 26-Jährigen im Sommer weiter häufen. Interessenten gibt es schon jetzt einige.

2. Mesut Özil

Auch Mesut Özil hat unter einem Trainerwechsel zu leiden - seit Arsene Wenger nicht mehr Trainer des FC Arsenal ist, läuft es auch für den deutschen Ex-Nationalspieler nicht mehr rund. Özil kommt in diesem Jahr auf lediglich 16 Pflichtspieleinsätze, schon mehrfach verzichtete Unai Emery auf den 30-Jährigen im Kader, obwohl er fit war. So auch am vergangenen Wochenende gegen West Ham - für Özil ist bei den Gunners offensichtlich kein Platz mehr. 

3. Philippe Coutinho

Vor einem Jahr erstreikte sich Philippe Coutinho seinen Wechsel zum FC Barcelona und die Katalenen überweisen 130 Millionen Euro an den FC Liverpool. Der Brasilianer ist damit der teuerste Einkauf in der Geschichte Barcas, doch erfüllen konnte er die enormen Erwartungen bislang nicht. Der 26-Jährige wurde vor allem im vergangenen Dezember kaum eingesetzt, nach der Niederlage in der Copa del Rey gegen Levante vergangene Woche forderte Trainer Ernesto Valverde Coutinho dann auf, zu kämpfen. Zwei Tage später gegen Eibar durfte der Offensivallrounder dann erneut ran und konnte immerhin einen Assist verzeichnen. Vielleicht läuft es nun wieder besser.

4. Romelu Lukaku

Zwar ist Romelu Lukaku laut eigenen Aussagen vom neuen Trainer Ole Gunnar Solskjaer begeistert und hat bereits viel gelernt, besonders oft spielen durfte der Belgier im Trikot von Manchester United seit dem Trainerwechsel aber nicht. Im FA-Cup gegen den FC Reading stand er einmal in der Startelf, ansonsten kam Lukaku lediglich von der Bank. Der Dreiersturm um Anthony Martial, Jesse Lingard und Marcus Rashford spielt momentan zu gut, um eine Änderung vorzunehmen und ist zudem wesentlich flexibler, da alle drei sowohl auf dem Flügel als auch im Sturmzentrum spielen können. Lukaku ist dagegen eine echte Nummer 9 und muss sich wohl vorerst weiterhin mit dem Platz auf der Bank anfreunden. Denn als Joker hat der 25-Jährige auch eine gute Figur gemacht: Bei drei Einwechslungen in der Premier League traf Lukaku zwei Mal.

5. Alvaro Morata

Alvaro Morata ist beim FC Chelsea bisher nicht glücklich geworden und es sieht nicht danach aus, dass sich dies bald ändert. In den vergangenen Wochen wurde der Spanier von Trainer Maurizio Sarri kaum noch in den Kader berufen, stattdessen wollen die Blues noch in diesem Winter Gonzalo Higuain verpflichten. Dann wäre für Morata noch weniger Platz im Angriff der Londoner, weswegen unter anderem ein Wechsel in die Heimat zu Atletico Madrid im Raum steht.

6. Douglas Costa

Douglas Costa spielte auf Leihbasis eine starke erste Saison für Juventus Turin, doch nachdem ihn die Alte Dame im vergangenen Sommer fest vom FC Bayern München verpflichtet hat, läuft es in dieser Spielzeit nicht so rund. In der Serie A stand der Brasiianer lediglich vier Mal in der Startelf und konnte in seiner geringen Einsatzzeit lediglich zwei Assists beisteuern - im Vorjahr war er noch der beste Vorlagengeber des Teams. Im Schnitt stand Costa in der laufenden Saison lediglich 30 Minuten auf dem Feld, er persönlich dürfte von der Verpflichtung Cristiano Ronaldos also nicht unbedingt profitiert haben.

7. Adrien Rabiot

Die Geschichte um Adrien Rabiot dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben: Der Mittelfeldspieler von Paris St. Germain wird seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und wird deshalb auf Ansage der Verantwortlichen von Trainer Thomas Tuchel nicht mehr eingesetzt. Dem Interesse von so ziemlich allen europäischen Spitzenklubs tut dies allerdings bekanntlich keinen Abbruch. 


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