In der Hinrunde war beim ​FC Augsburg im Tor etwas der Wurm drin. Sowohl Andreas Luthe als auch Fabian Giefer hatten so ihre Probleme im Kasten der Fuggerstädter. Nun wurde Gregor Kobel aus Hoffenheim bis zum Ende der Spielzeit ausgeliehen. Vor allem Giefer will die neue Konkurrenzsituation annehmen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.


Ein einziges Spiel in der Hinrunde beendete der FC Augsburg ohne Gegentor. Am 8. Spieltag holte die Mannschaft von FCA-Trainer Manuel Baum ein 0:0 daheim gegen ​RB Leipzig, ansonsten mussten die Schlussmänner in jedem Spiel mindestens einmal hinter sich greifen. Besonders bitter lief die Hinrunde für Fabian Giefer. Der Keeper war schon die Nummer Eins, dann aber leistete er sich gegen Mainz und Bremen ein paar böse Aussetzer und Baum ließ fortan Andreas Luthe spielen.


Doch auch er brachte nicht die erhoffte Sicherheit im Kasten, nun wurde Gregor Kobel bis zum Ende der Saison von der TSG Hoffenheim ausgeliehen. Nun könnte man annehmen, dass Kobel beide verdrängt und die sofortige Nummer Eins beim FCA wird. Doch der Coach will vor allem „die Konkurrenzsituation erhöhen“.


Auch Fabian Giefer will sich von der neuen Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen lassen und erklärte im kicker selbstbewusst: „Meine Rolle in der Rückrunde ist auch vom Mut des Trainers abhängig.“ Zudem verweist er auf seinen bis 2021 laufenden Vertrag und erklärt: „Der Manager hat mir deutlich gemacht, dass er langfristig mit mir plant. Sonst könnte er mich ja gehen lassen.“


Tatsächlich gab es für Giefer ein Angebot aus Ingolstadt, der 28-Jährige hätte in die zweite Liga wechseln können, doch die Augsburger blockten den Versuch ab und wollen ihren Torhüter gar nicht abgeben. Andreas Luthe soll zwar einem Wechsel nicht abgeneigt sein, doch auch hier gibt es keine Bestrebungen vom Verein, ihn abgeben zu wollen. Letztlich haben alle drei Keeper noch die Chance, ihren Trainer zu überzeugen, um am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf im Kasten zu stehen.

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