​Karim Benzema spielt seit Jahren keine Rolle mehr in der französischen Nationalmannschaft, obwohl er von seinen Fähigkeiten her zu den besten Stürmern der Welt ist. Nicht umsonst ist er seit Jahren Stammspieler von ​Real Madrid und Stars wie Gonzalo Higuain oder auch Alvaro Morata konnten sich nicht gegen ihn durchsetzen. Doch seit einem Streit mit Trainer Didier Deschamps wurde der ​Champions-League-Sieger nie wieder für die Nationalelf berücksichtigt. Nun hat der Weltmeistertrainer mal wieder über Benzema gesprochen.


Im Dezember 2015 wurde der 28-jährige Topstürmer aus der französischen Nationalmannschaft verbannt, weil er seinen damaligen Mitspieler Mathieu Valbuena erpresst haben soll. Und obwohl der Angreifer trotz Ermittlungen nie verurteilt wurde, durfte er nie wieder für die Equipe Tricolore auflaufen! 


Laut Medienberichten fragte Benzema zuletzt vor der WM in Russland an, doch die Trainer entschieden sich gegen eine Berücksichtigung und nominierten stattdessen Giroud, wofür es jede Menge Kritik im Land gab. 


Auf die erneute Nichtberücksichtigung reagierte Benzema damals, indem er Deschamps und Frankreichs Fußballpräsidenten Le Graet kritisierte und auch von Rassismus sprach.


Das hat Deschamps ihm bis heute nicht vergeben: "Manche Leute können Ansprachen halten, die Konsequenzen haben, die jede Form von Verständnis überschreiten. Ich werde das nie vergessen. In dem Moment merkte ich, dass eine Grenze überschritten wurde. Ich nominiere französische Spieler und alle von ihnen sind Franzosen. Und es ist nie vorgekommen, dass ich einen Spieler aufgrund seiner Hautfarbe oder seiner Religion nicht nominiert habe", so Deschamps im Interview mit Europe 1.


Damit wird man Karim Benzema wohl nie wieder im Dress der Nationalmannschaft sehen. Der Madrilene hat 81 Länderspiele und 27 Ländertore auf dem Konto. Vom aktuellen Kader hat nur Olivier Giroud (33 Tore) häufiger für Frankreich getroffen.