​Was ist schon das Dschungelcamp, wenn man diesen beiden Diven beim Beef zuschauen kann. Zlatan Ibrahimovic wirft Cristiano Ronaldo vor, das ​Juventus Turin keinesfalls die neue "große Herausforderung" für den Portugiesen war. Die Begründung ist nur allzu verständlich.


Beide Spieler sind absolute Weltmarken und ohne sie wäre der Fußball heute sicher nicht das, was er ist. Mit allen positiven und negativen Erscheinungen, wohlgemerkt. Das Zlatan Ibrahimovic jener von beiden ist, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich schon mal etwas kritischer äußert, ist bekannt. Nun aber geht der Schwede auf Konfrontationskurs zu seinem portugiesischen Kollegen.


Denn Ibra wirft Ronaldo vor, sich keineswegs eine neue Herausforderung in Italien bei Juventus gesucht zu haben, sondern vielmehr den bequemen Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Auf dem Twitter-Kanal Transfer Hub wird der Schwede folgendermaßen zitiert: "Cristiano redet über neue Herausforderungen. Er nennt es eine Herausforderung, zu einem starken Team zu wechseln, das in den vergangenen Jahren die ​Serie A bereits gewonnen hat. Warum also nicht zum Zweitplatzierten gehen, um dort Champion zu werden und die Meisterschaft zu holen? Bullshit, zu Juve zu gehen ist keine Herausforderung!"

Tatsächlich kann man als Außenstehender nur sagen, das Ibrahimovic vollkommen recht hat und die Frage schon des Öfteren aufkam, wo genau da die Herausforderung ist. Denn Juventus führt die eigene Liga inzwischen meilenweit vor der Konkurrenz an, kein Meisterschaftskampf ist aktuell derart uninteressant wie in Italien. Dort führt Juve die Tabelle am 19. Spieltag mit neun Punkten Vorsprung an und steuert auf den achten Scudetto in Folge hin. Tatsächlich hätte es viel Mut und Wille bewiesen, wäre CR7 beispielsweise für Gehaltsabstriche etc. nach Neapel gegangen. So aber muss man Ibrahimovic zustimmen. Man darf gespannt sein auf die Antwort aus dem Lager des Portugiesen.


Und mit dem lang-ersehnten Champions-League-Titel für die Alte Dame gibt es für Ronaldo zumindest auf internationalem Parkett eine große Herausforderung