​Spätestens unter ​Pep Guardiola hat sich ​Manchester City als Großmacht im internationalen Fußball behaupten können. Mit Fernandinho setzt der Spanier dabei in der Mittelfeldzentrale bislang auf einen sehr routinierten Bälleverteiler. Doch obwohl der Brasilianer keine Anstalten macht, den Verein zu verlassen, suchen die Citizens bereits nach einem Nachfolger.


Der Hauptgrund für die Überlegungen des Star-Trainers ist das stolze Alter seines Stammspielers. So ist der Sechser bereits 33 Jahre alt und könnte daher in den kommenden Jahren an seine körperlichen Grenzen stoßen. Die Suche nach einem adäquaten Back-up, der in Zukunft die Fäden im Mittelfeld der Skyblues in die Hände nehmen könnte, gestaltet sich jedoch laut Guadiola als nicht gerade einfach. 

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Bislang ist auf Fernandinho stets Verlass


"Fernandinhos Rolle zu finden, ist nicht einfach. Er kennt die Premier League und auch den Verein sehr gut. Das ist sehr wichtig", wird der 47-Jährige von Goal zitiert. Dennoch bestätigte der Coach, dass man sich nach Alternativen umschaue, schließlich werde der defensive Mittelfeldspieler in diesem Jahr 34 und könne nicht alle paar Tage spielen. 


Als möglicher Kandidat wurde zuletzt Ruben Neves von den Wolverhampton Wanderers gehandelt. Die kolportierte Ablösesumme für den Shootingstar schreckt City allerdings ab. "Vor einem Monat las ich, dass Ruben Neves 100 Millionen Pfund kostet. So viel Geld werden wir aber nicht für einen defensiven Mittelfeldspieler ausgeben." 


Bei der Suche nach einem Neuzugang müsse man sich daher auch als Manchester City breit aufstellen. "Wir haben auf allen Positionen fünf oder sechs Optionen", so der Ex-Bayern-Coach. Wichtige Faktoren seien dabei das Alter, der Preis und auch, inwieweit man an den Spieler glaube.

Josep Guardiola

Pep Guardiola ist auf der ständigen Suche nach Verbesserung


Dabei führte der Taktikfuchs aus, dass City beim Werben um neue Spieler nicht auf der Pole-Position liegt. Vielmehr hätten Klubs wie der FC Barcelona und Real Madrid aufgrund ihrer Gehaltsstrukturen noch immer die Nase vorn. Dabei dürfte der erfahrene Übungsleiter auch auf den bevorstehenden Wechsel von Ajax-Talent ​Frenckie de Jong angespielt haben. Der Youngster steht dem Vernehmen nach vor einem Wechsel zu den Katalanen, zuvor hatten unter anderem auch die Citizens heftig an dem jungen Niederländer gebaggert.


Von dem erneuten Rückschlag will man sich jedoch nicht unterkriegen lassen. "Es gibt viele Spieler, nicht nur einen, wenn es nicht klappt", so der Coach. Kurz darauf unterstrich der Cheftrainer zudem, dass auch der aktuelle Kader der Skyblues jede Menge guter Spieler beinhalte und lobte dabei auch den deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan ausdrücklich. Spätestens im kommenden Sommer dürfte dennoch ein echter Kracher präsentiert werden.