​​Borussia Dortmund legte eine starke Hinrunde hin und überwintert auf dem ersten Tabellenplatz. Im Team von Trainer Lucien Favre spielte dabei ​Shinji Kagawa aber kaum eine Rolle. Ken Wunder also, dass sich zuletzt hartnäckig Gerüchte hielten, die von einem baldigen Abschied des Japaners ausgingen. Berichte über eine Einigung mit Girdondins Bordeaux dementierte nun jedoch Sportdirektor ​Michael Zorc klar und deutlich.


Der für beIN Sports tätige Journalist Eric Barrere hatte zuletzt via Twitter berichtet, dass der BVB und der französische Erstligist hinsichtlich einer Leihe des 29-Jährigen angeblich bereits eine Einigung erzielt haben. So solle man ein Leihgeschäft bis zum Ende der Saison anstreben und gelte es nur noch letzte Details zu klären. Auch italienische Medien griffen diese Vermutung auf und wollten ähnliche Informationen in Erfahrung gebracht haben.

Shinji Kagawa

Shinji Kagawa ist beim BVB häufig außen vor


Gegenüber den Ruhrnachrichten hat sich mittlerweile jedoch Sportdirektor Michael Zorc zu den Gerüchten geäußert und erklärte, dass ihm von solch einer Abmachung "nichts bekannt" sei. Ohnehin dürfte Bordeaux für Kagawa nicht gerade die reizvollste Aufgabe sein, schließlich betonte der Edeltechniker zuletzt immer wieder, dass er sich am ehesten einen Wechsel in La Liga vorstellen könnte. Auch der VfB Stuttgart, der bereits Interesse bekundet haben soll, war daher dem Vernehmen nach schnell aus dem Rennen.


Da der 95-fache japanische Nationalspieler aber mit seiner aktuellen Situation bei den Borussen alles andere als zufrieden sein kann und sein Coach zuletzt keinerlei Andeutungen machte, dass sich dieser Umstand in der Rückrunde zugunsten des offensiven Mittelfeldspieler verändern könnte, muss der ehemalige United-Profi eventuell seine Ansprüche etwas nach unten schrauben. Dabei sollte der Rechtsfuß auch in Erwägung ziehen, die Chance bei einem Leihklub zu nutzen, um sich wieder auf die Wunschzettel von renommierteren Klubs zu spielen.