​Real Madrid steckt in der Krise. Die Königlichen liegen derzeit in der Primera Division nur auf dem fünften Tabellenplatz, können zu selten überzeugen und leisten sich immer wieder verheerende Fehler gegen vermeintlich kleine Mannschaften. Was sich besonders bemerkbar macht: Während Rivale und Tabellenführer FC Barcelona bereits 50 Tore erzielte, sind es auf Seiten der Madrilenen gerade einmal 26. Daher soll ein neuer Stürmer her - doch das Preisschild für Harry Kane ist einem Bericht der ​AS zufolge riesig.


Dass Real Madrid an Harry Kane interessiert ist, ist ein offenes Geheimnis. Der 26-Jährige gilt gemeinsam mit Mauro Icardi als eine der Wunschlösungen der Verantwortlichen, die scheinbar von Robert Lewandowski oder Edinson Cavani Abstand genommen haben.


Doch den Torjäger der Tottenham Hotspur von seinem Jugendverein loszueisen, stellt ein schwieriges Unterfangen dar. Kane, der in 243 Pflichtspielen 160 Tore erzielte, verlängerte im Dezember 2016 seinen Vertrag bis 2024, fühlt sich noch immer äußerst wohl und soll auch in Zukunft das Gesicht des Klubs bleiben.


Vor Weihnachten soll es dennoch zu Gesprächen zwischen beiden Vereinen gekommen sein. Demnach habe man seitens Real die Möglichkeiten für einen Transfer erörtern wollen. Die Antwort: Ernüchternd. Tottenham, so heißt es, verlange eine Ablösesumme in Höhe von 350 Millionen Euro, was den bisherigen Rekord-Transfer von Neymar (wechselte für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain) noch einmal erheblich sprengen würde.

Harry Kane

       Weiter im Fokus von Real Madrid: Das Preisschild für Harry Kane hat schwindelerregende Höhen erreicht



Die Madrilenen wollen daher zunächst abwarten. Erst am Ende der Saison soll die Entscheidung gefällt werden, ob große Investitionen in neues Spielermaterial getätigt werden. Schließlich verändere ein Pokalgewinn das Stimmungsbild im Klub - doch derzeit sieht es nicht danach aus, als könne die Mannschaft ernsthaft in allen drei Wettbewerben um den Titel mitspielen.


Klar ist allerdings, dass ein Transfer von Harry Kane nur schwer zu realisieren wäre. Aufgrund der hohen TV-Gelder ist nahezu kein Premier-League-Verein auf Spielerverkäufe angewiesen. Zudem würde der Verlust von Harry Kane nicht nur neben, sondern auch auf dem Platz eine große Lücke reißen. In der Geschichte hat Real Madrid allerdings bewiesen, dass der Verein alles tut, um am Ende wieder erfolgreich zu sein.