José Mourinho war einer der Hauptgründe dafür, dass sich Marouane Fellaini im Sommer letzten Endes für eine Verlängerung seines Vertrages bei Manchester United entschied. Doch seitdem 'The Special One' vor wenigen Wochen entlassen und vorerst durch Ole Gunnar Solskjaer ersetzt wurde, findet sich der 31-Jährige zunehmend auf der Bank wieder. Daher steht möglicherweise ein Abschied im Raum, weshalb sich die ersten Klubs bereits in Stellung bringen.


Des einen Freud, des anderen Leid: Die Entlassung von José Mourinho hat bei Manchester United viel bewirkt. Allen voran Paul Pogba, dem immer wieder Streitigkeiten mit dem exzentrischen Portugiesen nachgesagt wurden, blüht unter Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer förmlich auf und zeigt ein für United-Fans völlig ungewohntes Gesicht.


Marouane Fellaini hingegen gehört zu den größten Verlierern des Trainerwechsels. In den vergangenen vier Partien stand er insgesamt nur drei Minuten auf dem Platz, wurde beim jüngsten 2:0-Erfolg über Newcastle United nicht einmal für den Kader nominiert. 


Stattdessen vertraut Solsjkaer neben Pogba auf Nemanja Matic und Ander Herrera, während Sommer-Neuzugang Fred frischen Wind von der Bank bringen soll. Für Fellaini scheint daher kein Platz mehr zu sein, weshalb der Belgier unter Umständen noch im Januar nach fünfeinhalb Jahren seine Zelte bei den 'Red Devils' abbrechen könnte.

Die türkische Tageszeitung Takvim brachte noch vor dem Jahreswechsel Fenerbahce Istanbul ins Spiel, doch nun sollen sich drei weitere Klubs mit Fellaini beschäftigen: Laut Het Nieuwsblad sollen auch der AC Mailand, Guangzhou Evergrande und der FC Porto mit einer Verpflichtung des Mittelfeld-Riesen liebäugeln.


Bereits vor einem halben Jahr standen die Zeichen auf Abschied. Damals entschied sich der Belgier jedoch für eine Vertragsverlängerung, ​nachdem Mourinho verdeutlichte, dass er Fellaini keineswegs abgeben wolle. Nun steht der endgültige Abschied bevor. Wohin die Reise geht, ist allerdings offen.