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Bayern-Interesse an Rabiot: Welche FCB-Stars darunter leiden würden

Adrien Rabiot wechselt im Sommer zum FC Barcelona - das schien beschlossene Sache zu sein. Offenbar ist es das aber bei weitem nicht, neben den Querelen mit der Mutter und Beraterin des Mittelfeldspielers haben die Katalanen noch weitere Konkurrenz bekommen. Darunter auch der FC Bayern, der Rabiot wohl gerne schon in diesem Winter verpflichten würde. Ein Wechsel des Franzosen nach München könnte weitere Unruhe in den Kader bringen, denn einigen Spielern dürfte dies unbedingt nicht gefallen.

1. Javi Martinez

Bayerns Trainer Niko Kovac gilt nicht als großer Fan von Javi Martinez und die Einsatzzeiten in der Hinrunde bestätigen dies. Lediglich zehn Einsätze in der Bundesliga, davon zwei über jeweils eine mickrige Minute, hat der 30-Jährige vorzuweisen. Mit Rabiot bekäme Martinez neue Konkurrenz im defensiven Mittelfeld, die auch noch besser ins Kovac-System passt. Athletic Bilbao hat bereits bestätigt, Interesse an seinem Ex-Spieler zu haben - kommt Rabiot, ist Martinez im Sommer wahrscheinlich weg.

2. Renato Sanches

Renato Sanches ist nicht zufrieden mit seinen Einsatzzeiten - das stellte er im Trainingslager gegenüber Sport1 klar. Zwar könne er verstehen, dass er in diesem starken Kader des FC Bayern auch mal draußen bleiben müsse und er sei glücklich - "aber natürlich will ich mehr spielen". Sollte Rabiot tatsächlich noch in diesem Winter zum deutschen Rekordmeister stoßen, steigen Sanches' Chancen nicht gerade. Dann schließt der Portugiese auch einen Wechsel nicht aus: "Ich möchte einfach das Beste für mich und wenn es das Beste ist, zu  bleiben, dann bleibe ich. Wenn es für mich das Beste ist, zu gehen, dann  gehe ich."

3. Joshua Kimmich

Um Platz im zentralen Mittelfeld für Adrien Rabiot und die zahlreichen Mitbewerber um diese Position zu machen, könnte auch Joshua Kimmich wieder dauerhaft auf die Position des rechten Verteidigers rücken. Der 23-Jährige ist eigentlich gelernter Mittelfeldspieler und spielte diese Rolle zuletzt auch wieder häufiger bei den Bayern. Dort überzeugte Kimmich, ebenso wie als Rechtsverteidiger natürlich. Mit einer Verpflichtung Rabiots wären die Positionswechsel in München aber wohl vorerst vorbei - fraglich, ob das im Interesse des Nationalspielers wäre.

4. Leon Goretzka

Leon Goretzka hat sich an der Säbener Straße bislang ordentlich eingefügt und eine gute Hinrunde gespielt, vor allem von der Systemumstellung zu einer Doppelsechs hat der Ex-Schalker profitiert. Für die Rückrunde sieht es so aus, als ob es dabei bleibt - es sei denn, Rabiot kommt. Dann hätte Goretzka einen weiteren Konkurrenten im gleichen Alter, der ihm möglicherweise Spielzeit nimmt. Das wäre für seine weitere Entwicklung alles andere als förderlich. 

5. Corentin Tolisso

Und was ist eigentlich mit Corentin Tolisso? Zwar fehlt der Franzose mit seinem Kreuzbandriss noch eine Weile, doch im besten Fall steht er im März ebenfalls wieder zur Verfügung und müsste sich neben den bereits genannten Namen und dazu Thiago sowie James um eine der begehrten Positionen im Mittelfeld streiten. Für Kovac an sich eine Luxussituation, doch bei seinen Spielern könnte dies für Unzufriedenheit sorgen.


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