Der Kampf um das englische Talent Callum Hudson-Odoi sorgt inzwischen auch für Verwerfungen der beteiligten Klubs untereinander. Neuestes Kapitel in dieser Vorstellung ist der Vorwurf von Chelseas Trainer Maurizio Sarri in Richtung ​FC Bayern, dass der deutsche Rekordmeister respektlos sei.


Das Kämpfen um die besten Talente des Kontinents wird inzwischen mit immer härteren Bandagen geführt. Neuestes Beispiel ist das Ziehen und Zerren um den englischen Youngster Callum Hudson-Odoi. Der FC Bayern will den englischen U19-Nationalspieler um jeden Preis verpflichten, der ​FC Chelsea kämpft hingegen noch um dessen Verbleib.


Und der Ton wird merklich rauer. Während Berichte auftauchen, nach denen die Blues die Bayern ​bei der FIFA wegen möglicher Verstöße gegen die Statuten anzeigen wollen, wird der Coach der Engländer Maurizio Sarri dem deutschen Rekordmeister „Respektlosigkeit“ vor. Auf der Pressekonferenz am Freitag sagte der Italiener: „Ich denke, es ist unprofessionell, denn sie reden die ganze Zeit über einen Spieler, der Vertrag beim FC Chelsea hat. Also respektieren sie unseren Klub nicht.“

Die Bayern dürfen sich also noch auf einiges gefasst machen. Derzeit wird auf der Insel intensiv geprüft, ob man an der Säbener Straße mit Hudson-Odoi schon Kontakt aufnahm, bevor die Blues eingeweiht waren. Das wäre eben jener Verstoß gegen die FIFA-Statuten, darauf hofft man inzwischen an der Stamford Bridge, um wohl noch eine Chance beim hauseigenen Talent zu haben.


Dabei würde es auch eine Rolle spielen, wenn der Spieler selbst nicht zuerst, sondern dessen Familie kontaktiert wurde. Denn laut Bild ist bekannt, dass Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit der Familie des Youngsters Gespräche geführt hat. Hier kommt es dann auf das Wann an. Chelsea will den Abgang des Talents weiterhin um jeden Preis verhinden. Dabei haben die Münchner ihr Angebot angeblich bereits auf die geforderten 39 Millionen Euro erhöht. Das Theater geht währenddessen weiter...