​​Eintracht Frankfurt hat sich im vergangenen Sommer buchstäblich auf den letzten Drücker die Dienste von Kevin Trapp gesichert. Der Schlussmann ist bis zum Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen. Die Hessen haben bereits mehrmals verlauten lassen, dass sie den Rückkehrer fest verpflichten wollen. Dafür hat sich die SGE offenbar einen genauen Plan zurechtgelegt.


Drei Jahre lang hütete Trapp das Tor der Eintracht, ehe er im Sommer 2015 nach Paris wechselte. Beim französischen Hauptstadtklub war der 28-Jährige in der vergangenen Saison nur noch zweite Wahl. Nach der Verpflichtung von Torwart-Legende Gianluigi Buffon im Juli schien der Abgang des Nationalkeepers nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Am letzten Tag der Transferperiode gab die SGE die Rückkehr des Torhüters bekannt.


Trapp erkämpfte sich an seiner alten Wirkungsstätte auf Anhieb einen Stammplatz und glänzte in der Hinrunde als starker Rückhalt. Kaum verwunderlich ist es daher, dass die Hessen den 28-Jährigen über den kommenden Sommer hinaus halten wollen. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge will Sportvorstand ​Fredi Bobic im März/Anfang April die Bemühungen um Trapp intensivieren, da die Franzosen im Frühjahr angeblich "leichter zu Verhandlungen bereit" sind. 

Zudem lässt sich zu diesem Zeitpunkt besser abschätzen, ob die Eintracht erneut das ​internationale Geschäft erreicht, was in den Planungen der Nummer Eins eine große Rolle spielen soll. Im Falle eines Verbleibs bei der Eintracht müsste der Saarländer allerdings Abstriche beim Gehalt machen. In Paris kassiert Trapp angeblich ein Jahresgehalt von fünf Millionen Euro. 


Sollte sich der Schlussmann mit der SGE über einen festen Wechsel einig sein, stellt die Ablöse das letzte große Hindernis dar. Der Nationalkeeper, dessen Marktwert auf zehn Millionen Euro geschätzt wird, ist beim französischen Meister vertraglich noch bis 2020 gebunden. Bei einer entsprechenden Ablöse würde PSG dem 28-Jährigen wohl keine Steine in den Weg legen.