​Paris Saint-Germain und Adrien Rabiot gehen spätestens im kommenden Sommer getrennte Wege. Der zentrale Mittelfeldspieler wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Ein ablösefreier Wechsel zum ​FC Barcelona galt in den letzten Tagen als beschlossene Sache. Medienberichten zufolge bemüht sich nun auch der ​FC Bayern München um den 23-jährigen Franzosen.


Mit seiner Entscheidung gegen eine Vertragsverlängerung ist Rabiot beim französischen Meister in Ungnade gefallen. Von Sportdirektor Antero Henrique musste sich der Mittelfeldspieler den Vorwurf gefallen lassen, dass er gegenüber dem Verein und den Fans mangelnden Respekt an den Tag gelegt hat. "Für den Spieler wird dies eine ganz klare Konsequenz haben: Er wird auf unbestimmte Zeit auf der Bank bleiben", kündigte der Funktionär an. 


Wie die AS Ende Dezember berichtete, zieht der Tabellenführer der Ligue 1 auch ​einen Verkauf im Januar in Erwägung. Als Ablöse stehen demnach lediglich fünf Millionen Euro im Raum. Dieser Umstand hat nun offenbar den FC Bayern auf den Plan gerufen. Wie der französische Hörfunksender RMC berichtet, hat Sportdirektor Hasan Salihamidzic Kontakt zu PSG aufgenommen, um die Chancen auf einen Transfer auszuloten. Die Sport Bild hat diesen Bericht mittlerweile bestätigt. 

Demnach will der deutsche Rekordmeister den Franzosen bereits im Januar verpflichten. Sollte dies nicht gelingen, streben die Bayern eine Verpflichtung im kommenden Sommer an. Spanischen Medienberichten zufolge hat sich Rabiot allerdings auch noch mit vier anderen Vereinen getroffen, was den Verantwortlichen des FC Barcelona ziemlich missfallen haben soll.


​Juventus Turin wird ebenfalls Interesse am PSG-Profi nachgesagt. Barça scheint auf der Suche nach Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld ohnehin schon fündig geworden zu sein. Laut Informationen des Journalisten Mootaz Chedade haben sich die Katalanen zur kommenden Saison die Dienste von Ajax-Shootingstar ​Frenkie de Jong gesichert