Der ​FC Bayern will Chelseas Callum Hudson-Odoi. Und Callum Hudson-Odoi will zum FC Bayern. Doch einig werden konnten sich der deutsche Rekordmeister und die Londoner bislang nicht. Im Gegenteil: Laut Angaben der Dailymail prüfen die ​Blues momentan, ob die Münchener bei der Kontaktaufnahme zum Stürmer-Juwel gegen die Lizenzspielerordnung verstoßen haben.

Die Ausgangslage ist bekannt: Der FC Bayern bemüht sich nach wie vor um Chelsea-Eigengewächs Callum Hudson-Odoi. Die Münchener Verantwortlichen sollen den Blues mittlerweile das dritte Angebot in Höhe von rund 33 Millionen Euro zuzüglich Bonuszahlungen unterbreitet haben. Doch die Londoner wollen den wechselwilligen 18-Jährigen nicht ziehen lassen.

Callum Hudson-Odoi

Besitzt beim FC Chelsea noch einen Vertrag bis Sommer 2020: Callum Hudson-Odoi.


Wie die Dailymail berichtet, prüft derzeit die Rechtsabteilung des FC Chelsea, ob die Bayern bei der Kontaktaufnahme zu Hudson-Odoi möglicherweise gegen die Lizenzspielerordnung verstoßen haben. Demnach laute der Vorwurf, dass der Rekordmeister, ohne die Blues vorher schriftlich zu informieren, an den Spieler oder dessen Vertreter herangetreten sei. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, halten sich die Londoner vor, die FIFA einzuschalten, heißt es in dem Bericht weiter.

„Sehr Interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen“

„Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichtet wollen“, betonte Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Trainingslager des FC Bayern in Doha. Damit sind die Absichten des aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga unumstritten. Ob der Transfer letzten Endes zustande kommen wird, steht aber zumindest nach den neusten Vorwürfen des FC Chelsea wieder in der Schwebe.