Großbaustelle VfB: Auf diesen Positionen sollte Reschke noch nachrüsten

Mit den beiden Leihen von Alexander Esswein und Steven Zuber, konnte Sportvorstand Michael Reschke bislang zwei Ergänzungen für den Kader des VfB Stuttgart präsentieren. Um für den bevorstehenden Abstiegskampf in der Rückrunde gut gerüstet zu sein, würden den Schwaben aber weitere Verstärkungen gut zu Gesicht stehen.

1. Verstärkung fürs zentrale Mittelfeld

In der Diskussion um mögliche Verstärkungen für den VfB, kommt das zentrale Mittelfeld noch zu kurz. Dabei konnte in der Hinrunde lediglich Santiago Ascacibar mit leichten Abstrichen überzeugen. Neuzugang Gonzalo Castro erwies sich bislang nicht als die erhoffte Hilfe und auch Kapitän Christian Gentner konnte dem Team keine Stabilität verleihen. Ein Sechser mit spielerischen Qualitäten, der dennoch seinen Mann stehen kann, wäre ein großer Gewinn für die Schwaben. Spieler, die dieses Anforderungsprofil erfüllen, dürften im Winter aber zugegebenermaßen schwer zu haben sein.

2. Wagnis Daniel Didavi - Back-up wünschenswert

Daniel Didavi kehrte vor der Saison vom VfL Wolfsburg an den Neckar zurück. Aufgrund einer hartnäckigen Achillessehnenverletzung konnte der Spielmacher seiner alten Liebe in der Hinrunde aber nur selten helfen. Da der verletzungsanfällige Deutsche auch in der zweiten Saisonhälfte erneut immer wieder ausfallen könnte, wäre ein weiterer offensiver Mittelfeldspieler in der Hinterhand eine große Hilfe. Ob Youngster Berkay Özcan unter Markus Weinzierl in diese Rolle schlüpfen darf, ist noch ungewiss.

3. Stürmer dringend gesucht

In der Hinrunde brachte der VfB gerade einmal kümmerliche zwölf Tore zustande und stellte damit die schwächste Offensive der Bundesliga. Neben dem bislang äußerst glücklosen Sommer-Neuzugang Nicolas Gonzalez ging dabei selbst dem sonst so treffsicheren Torjäger Mario Gomez seine Kaltschnäuzigkeit abhanden. Bislang gestaltete sich die Suche nach einem neuen Goalgetter aber als äußerst schwierig.

4. Generell die Augen offen halten

Wer die Hinrunde auf dem Relegationsplatz beendet, hat generell nicht allzu viele Argumente auf der eigenen Seite. Daher besteht beim VfB auf so ziemlich jeder Position Optimierungspotenzial. Zunächst sollte der Fokus jedoch auf die genannten Baustellen gelegt werden, auf dass die Stuttgarter ihrer Tradition treu bleiben können und auf eine schwache erste Saisonhälfte, eine umso überzeugendere Rückrunde folgen lassen.

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