​Seit mehr als sieben Jahren läuft ​Rafinha bereits für den ​FC Bayern München auf. Von dem ​bevorstehenden Generationenwechsel beim deutschen Rekordmeister ist jedoch auch der Außenverteidiger betroffen und daher steht bereits seit geraumer Zeit ein Wechsel im Raum. Der Brasilianer hat nun bestätigt, dass die Vertragsverhandlungen mit einem neuen Klub bereits weit fortgeschritten sind.


Gegenüber der Sport BILD machte der 33-Jährige keinen Hehl aus seinen Wechselabsichten und erklärte, dass der Transfer in Richtung des brasilianischen Spitzenklubs Flamengo Rio de Janeiro auf einem guten Weg sei. "Es besteht gegenseitiges Interesse. Und wir sind kurz davor, eine Einigung zu erzielen. Einige Details fehlen noch. Aber ich hoffe, dass wir dies so schnell wie möglich lösen können", so der Routinier.

Rafinha

Bei den Bayern war Rafinha zuletzt nur selten die erste Wahl


Dabei unterstrich der Abwehrspieler, dass Flamengo seine erste Option für eine Rückkehr nach Brasilien sei. "Ich habe das ganze Flamengo-Projekt gesehen und es hat mir äußerst gut gefallen. Ich will weiterhin Titel gewinnen und ich habe die Möglichkeit mit Flamengo gesehen", so Rafinha, der von dem eingeschlagenen Weg des amtierenden Vizemeisters restlos überzeugt zu sein scheint. 


Dabei dürfte dem Südamerikaner auch gefallen haben, dass die Verantwortlichen von Flamengo vor kurzem verkündet haben, dass sie bis zu 100 Millionen Euro in neue Spieler investieren möchten. Laut Informationen der Sport BILD soll mit Lincoln ein ehemaliger Teamkollege des Bayern-Verteidigers eine bedeutende Rolle bei dem bevorstehenden Deal gespielt haben. Auf Schalke hatten beide Brasilianer erfolgreich zusammengespielt und nun soll der 39-Jährige seinem alten Kumpel die Vorteile einer Rückkehr in die Heimat vor Augen geführt haben.

Rafinha

Rafinha bestritt bislang für die Bayern stolze 255 Pflichtspiele


Der Vertrag des Bayern-Profis läuft nach der Saison aus. In diesem Winter wäre somit die letzte Möglichkeit durch einen Verkauf noch etwas Geld zu generieren. Da die Bayern in der Rückrunde jedoch nicht auf einen Back-up auf der Außenbahn verzichten wollen, soll der Deal dennoch erst im Sommer über die Bühne gehen.