Kalidou Koulibaly ist in Europa heiß begehrt: Der Verteidiger des SSC Neapel wird schon länger von ​Manchester United umworben, nun soll auch ​Real Madrid in den Poker einsteigen. Die Königlichen haben aber auch schon einen Plan B, falls es nicht klappt: Eder Militao vom FC Porto.


90 Millionen Euro soll Manchester United schon im November für Kalidou Koulibaly geboten haben, blitzte damit aber beim SSC Neapel ab. Auch nach dem Trainerwechsel von Jose Mourinho zu Ole Gunnar Solskjaer ist das Interesse der Red Devils ungebrochen, angeblich bereiten sie ​ein Angebot von Rund 100 Millionen Euro vor. 


Doch beim Kampf um die Dienste 27-Jährigen bekommt United nun offenbar ernsthafte Konkurrenz: Die italienische Tageszeitung Il Mattino berichtet, dass Real Madrid ebenfalls ein Angebot über knapp 100 Millionen Euro abgeben will. Demnach soll Koulibaly unbedingt verpflichtet werden, um Reals bisher verkorkste Saison zu retten. Dafür könnte das Gebot auch noch weiter aufgestockt werden, denn Neapel will wohl kein Angebot unter einem neunstelligen Betrag akzeptieren.

Kalidou Koulibaly

Kalidou Koulibaly hat seinen Vertrag in Neapel erst vor kurzem bis 2023 verlängert


Sollte sich der Senegalese dennoch anders entscheiden, haben die Blancos aber bereits einen Ersatz ins Auge gefasst: Nach einem Bericht der Marca soll Innenverteidiger Eder Militao vom FC Porto möglicherweise im Sommer zu Real Madrid wechseln. Der 20-Jährige hat eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro, die bei Aktivierung bis zum 31. Januar sogar auf 42 Millionen Euro schrumpfen soll.


Der Brasilianer wechselte erst im vergangenen Sommer aus Sao Paulo zum FC Porto und wurde dort auf Anhieb zum Stammspieler. Porto zahlte damals lediglich eine Ablösesumme von 4 Millionen Euro. Militao könnte dem Bericht zufolge über Jahre die Abwehr Real Madrids prägen und damit den Weg von Segio Ramos einschlagen, der 2005 mit 19 Jahren zu Real wechselte, mittlerweile Kapitän ist und zu einem der besten Verteidiger der Welt reifte.