Nachdem er für das Testspiel gegen den FC Utrecht (2:3) suspendiert worden war und daraufhin ein Straftraining absolvieren musste, durfte ​Stuttgarts Anastasios Donis am vergangenen Dienstag erstmals nach drei Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren. VfB-Teamkollege Daniel Didavi erteilte dem Griechen nun einen Rüffel.

„Es kann eigentlich ja mal vorkommen, dass man zu spät dran ist. Aber wir sind Tabellen-16., in so einer Situation darf das nicht passieren. Da sind Kleinigkeiten wichtig“, sagte Didavi gegenüber der Bild.

Anastasios Donis

Kam in der Hinrunde elfmal zum Einsatz: Anastasios Donis.


Hintergrund: Donis hatte am Sonntagmorgen einen Termin verschlafen und war daraufhin von Stuttgarts Chefcoach Markus Weinzierl suspendiert worden.

„Auch für jeden Außenstehenden wurde durch die Sache mit Tassos sichtbar, wie der Trainer die Zügel noch mal angezogen hat“, betonte Didavi und fügte an: „Ich habe als 18-Jähriger mal eine Abfahrt ins Trainingslager verpasst. Den Älteren passiert so etwas eher nicht mehr.“

Nachdem der VfB die erste Saisonhälfte mit nur 14 Punkten auf dem Relegationsabstiegsplatz abschloss, bereitet man sich nun akribisch im spanischen La Manga für die Rückrunde vor.

„Die jungen Spieler müssen sich unserer Situation bewusst werden“

„Wir trainieren intensiver, das ist gut so. Vielleicht müssen sich auch junge Spieler unserer Situation noch bewusster werden“, verriet der Mittelfeldspieler, der aufgrund von Achillessehnenproblemen aber noch immer mit angezogener Handbremse trainiert: „Ein Fehler zu viel, eine Belastung zu hoch, und es fliegt mir um die Ohren.“