​Das Tauziehen um Benjamin Pavard hat ein Ende! Wie Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer Presserunde im Rahmen des Trainingslagers in Doha mitteilte, wird der Franzose ab dem 01.07.2019 ein Spieler des ​FC Bayern München sein.


Pavard wird in München einen Fünfjahresvertrag erhalten. Dank einer Ausstiegsklausel darf der Abwehrspieler, der sowohl innen als auch rechts verteidigen kann, den VfB Stuttgart für 35 Millionen Euro verlassen.

Bereits seit dem vergangenen Sommer gab es Gerüchte, dass sich der Rekordmeister die Dienste des jungen Franzosen sichern will. Nach einer formidablen Saison mit dem ​VfB spielte Pavard auch bei der WM in Russland stark auf und durfte sich als Stammspieler der Equipe tricolore zum Weltmeister krönen. Nun konnte man also Nägel mit Köpfen machen und den 22-Jährigen für die kommende Saison verpflichten.


In der Presserunde bezog Salihamidzic auch zu weiteren Personalien Stellung. Zu ​Callum Hudson-Odoi sagte er (via SportBild): "Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen. Er hat Qualitäten, die zu unserem Spiel passen. Er ist dribbelstark, schnell, hat einen guten Zug zum Tor." Laut neuesten Medienberichten hat sich der FC Bayern mit dem FC Chelsea auf eine Ablösesumme für den Youngster geeinigt - nach Brazzos Aussagen kann man erahnen, dass auch hier bald Vollzug vermeldet werden könnte.


Ein weiterer Name, der in München heiß gehandelt wird, ist Lucas Hernandez. "Das ist ein interessanter Spieler, der bei Atlético Madrid spielt. Man muss schauen, was möglich ist", so Salihamidzic, der ebenfalls klarstelle, dass man im Winter keinen Spieler abgeben werde.


Brazzo bestätigt Abschied von Ribery


Zudem äußerte sich Salihamidzic auch zu Franck Ribery, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Ähnlich wie bei Arjen Robben ging man auch beim Franzosen davon aus, dass er im Sommer den Rekordmeister verlassen muss - zuletzt betonte Ribery jedoch, dass er gerne ein weiteres Jahr dranhängen würde.


Salihamidzic nahm diesem Wunsch jedoch den Wind aus den Segeln (via Sport1): "Der Präsident (Hoeneß, Anm.) hat gesagt, dass es wahrscheinlich sein letztes Jahr ist. Dabei belasse ich es. Wir sind sehr stolz auf Franck. Er hat eine Ära geprägt. Wir wollen die beiden (Ribéry & Robben) durch ein großes Tor verabschieden."