Manuel Neuer

Bundesliga: Die Dauerbrenner der Hinrunde

Die Bundesliga befindet sich seit gut zwei Wochen in der Winterpause. Die folgenden 15 Spieler haben sich eine Auszeit redlich verdient, denn sie verpassten in der Hinrunde keine einzige Spielminute. Der SC Freiburg stellt die meisten Dauerbrenner aller Bundesligisten. 

11. Fortuna Düsseldorf - Rensing

Mit seinen 34 Jahren ist Michael Rensing der älteste Dauerbrenner der Hinrunde. In der vergangenen Saison bestritt der Schlussmann vier Pflichtspiele, ehe er von einem zweimaligen Rippenbruch für rund sieben Monate außer Gefecht gesetzt wurde. Nach seinem Comeback musste sich der Ex-Münchner bis zum Saisonende mit dem Posten der Nummer Zwei begnügen. 

10. VfB Stuttgart - Zieler

Der Schlussmann der Schwaben hatte es in der Hinrunde wahrlich nicht leicht. In 17 Partien musste Ron-Robert Zieler 35 Gegentreffer hinnehmen. Nur der 1. FC Nürnberg (38) stellt eine schlechtere Defensive. In drei Begegnungen hielt der sechsfache Nationalspieler die Null. 

9. RB Leipzig - Gulacsi

Bei den Roten Bullen war in der ersten Saisonhälfte Arbeitsteilung angesagt. Während die Nummer Zwei Yvon Mvogo in der Europa League ran durfte, stand Peter Gulacsi im DFB-Pokal sowie in der Bundesliga im Tor.

8. Borussia Mönchengladbach - Sommer

Die Fohlen haben in der Hinrunde nur 18 Gegentreffer kassiert, was auch auf die starken Leistungen von Yann Sommer zurückzuführen ist. Der 30-Jährige hielt in so manchen Partien mit sehenswerten Paraden wichtige Punkte fest.

7. SV Werder Bremen - Gebre Selassie

Theodor Gebre Selassie ist der älteste Feldspieler, der an den bisherigen 17 Spieltagen jeweils über die komplette Distanz auf dem Platz stand. Der Rechtsverteidiger läuft seit 2012 für Werder auf. Ob der 32-Jährige den Grün-Weißen über den kommenden Sommer hinaus erhalten bleibt, ist derzeit ungewiss. Der Vertrag des Routiniers läuft Ende Juni aus. 

6. Hannover 96 - Anton

Der 22-Jährige wurde im vergangenen Sommer zum Spielführer ernannt und ist seither der jüngste Kapitän der Bundesliga. Waldemar Anton stammt aus der eigenen Jugend und ist seit Sommer 2015 fester Bestandteil des Profikaders. Vertraglich ist der Innenverteidiger noch bis 2021 gebunden. 

5. Hertha BSC - Lazaro

Nach einjähriger Leihe wurde der österreichische Nationalspieler fest verpflichtet. 6,5 Millionen Euro Ablöse kassierte Red Bull Salzburg im letzten Sommer für den 22-Jährigen. Seit dem Abgang von Mitchell Weiser zu Bayer 04 Leverkusen ist Valentino Lazaro auf der rechten Abwehrseite gesetzt. 

4. FC Schalke 04 - Sané

Salif Sané zählt nicht nur zu den großen Dauerbrennern, sondern ist auch einer der besten Zweikämpfer der Bundesliga. Aus 70,3 Prozent seiner Zweikämpfe ging der Innenverteidiger als Sieger hervor. Sieben Millionen Euro ließen sich die Königsblauen die Verpflichtung des 28-Jährigen im vergangenen Sommer kosten. 

3. 1. FC Nürnberg - Mühl & Margreitter

Nürnbergs Cheftrainer Michael Köllner ließ seine Innenverteidigung in der Hinrunde unverändert. Sowohl Georg Margreitter (Bild) als auch Lukas Mühl verpassten in der ersten Saisonhälfte keine einzige Spielminute. Beide Verteidiger steuerten zudem je einen Treffer bei. 

2. FC Bayern München - Neuer & Kimmich

Der deutsche Rekordmeister hat ebenfalls zwei Dauerbrenner in den Reihen. Neben Joshua Kimmich bringt es auch Manuel Neuer auf 1.530 Einsatzminuten. In der letzten Spielzeit stand der Nationalkeeper aufgrund seiner beiden Mittelfußbrüche lediglich an drei Spieltagen auf dem Platz.

1. SC Freiburg - Schwolow, Günter & Heintz

Beim SC Freiburg verpassten in der Hinrunde gleich drei Profis keine einzige Spielminute. Neben Schlussmann Alexander Schwolow schafften dieses Kunststück auch die beiden Verteidiger Christian Günter und Dominique Heintz (Bild). Letztgenannter wurde vor der Saison für drei Millionen Euro Ablöse vom 1. FC Köln verpflichtet.

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