Bleibt er oder geht er? Der Vertrag von Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic läuft im Sommer aus, bislang ist noch nicht klar, wo der Angreifer in der kommenden Saison spielt. Wie die Bild berichtet, ist der 35-Jährige jedoch noch heiß begehrt und hat gleich mehrere Angebote aus der ​Bundesliga auf dem Tisch liegen.


Während andere Spieler in dem Alter über ihr Karriereende oder die Zeit nach dem Fußball denken, machts Vedad Ibisevic von ​Hertha BSC wie sein Kollege Claudio Pizarro und läutet den vierten Karriereherbst ein. Der Vertrag des bosnischen Goalgetters läuft in der Hauptstadt im kommenden Sommer aus; ob er verlängert oder wechselt, ist nicht sicher.


Allerdings hat er bei der Hertha eine starke Hinserie gespielt, die eigentlich daraufhin deutet, dass man ihn bei der „alten Dame“ durchaus noch gebrauchen kann. 17 Hinrundenspiele, davon 15 von Beginn an, zudem sechs Treffer in der Liga. Auch im Pokal hat er in beiden Spielen getroffen, zusätzlich noch ein Tor vorbereitet. So ist er in 19 Partien an neun Treffern direkt beteiligt. Es gab schon schlechtere Statistiken bei Akteuren seines Alters.

Vedad Ibisevic

Ibisevic weiß noch immer, wo das gegnerische Tor steht



Bei der Hertha ist man sich aber offensichtlich nicht sicher, Ibisevic, der im August 36 wird, zu halten. So kann der Mittelstürmer, der 102 Bundesligaspiele für die Hertha machte, seit diesem Monat auch mit anderen Klubs verhandeln. Und die Bild weiß, dass es angeblich mehrere Interessenten für ihn gibt. Namen werden hingegen nicht genannt.


Die Verhandlungen mit der Hertha sollen bald beginnen, vieles läuft auf eine weitere Verlängerung hinaus. Auch Hertha-Coach Pal Dardai spricht nur in höchsten Tönen von seinem Kapitän. „Vedad war unser bester Torschütze in der Hinrunde. Er ist auch im Training ein echter Knipser. Als Kapitän ist er vorbildlich.“ Worte, die nicht nach Abschied klingen.


Knackpunkt könnte hingegen das Gehalt von Ibisevic sein, denn mit drei Millionen Jahresgehalt ist er Topverdiener in der Hauptstadt. Sollten sich beide Parteien dort einig werden, könnte es was werden mit dem neuen Arbeitspapier an der Spree.