​Schon seit Tagen ist klar, dass Cesc Fabregas den FC Chelsea ​in Richtung Monaco verlassen möchte. Der Abschied jedoch ist an eine Bedingung geknüpft. Die, so scheint es, wird nun gleich doppelt erfüllt. 


Viereinhalb Jahre ist Spanier Cesc Fabregas nun schon fester Bestandteil des ​FC Chelsea. Mit Ablauf des fünften Jahres wird im kommenden Sommer auch dieser Abschnitt der erfolgreichen Karriere des Mittelfeld-Regisseurs ein Ende finden. Mit AS Monaco ist sogar schon ein Abnehmer gefunden. Einen Dreijahres-Vertrag soll der 31-Jährige beim von Thierry Henry trainierten französischen Abstiegskandidaten unterschreiben. 


Doch bis zuletzt hatte Chelsea-Boss Marina Granovskaia dem Transfer den Riegel vorgeschoben. Ein Verkauf könne laut Sky erst über die Bühne gehen, wenn die Blues adäquaten Ersatz für ihren Routinier gefunden hätten. Sogleich schwirrten zahlreiche Namen umher, die mit dem Verein in Zusammenhang gebracht wurden. Bei zwei Kandidaten könnte nun bald schon Vollzug gemeldet werden. 


Favorit auf die Nachfolge des dekorierten Spaniers ist laut der englischen Sun Nicolò Barella von Cagliari Calcio. Der 21-jährige Italiener ist trotz seiner Jugend gestandener Serie-A-Profi und führte sein Team in der aktuellen Saison bereits sechsmal als Kapitän aufs Feld. Doch das liebe Geld könnte beim jungen Anführer zum Problem werden. So wollen die West-Londoner wohl nicht mehr als 32 Millionen Pfund zahlen, während der italienische Erstligist Calcio 45 fordert. 


Deshalb und wegen seiner größeren Erfahrung ist ein weiterer Spieler mit Serie-A-Erfahrung im Gespräch. Der Argentinier Leandro Paredes spielte für die Roma (aktuell: Zenit St. Petersburg), als Chelsea-Coach Maurizio Sarri noch in Neapel trainierte. Mit seinen 24 Jahren ist Paredes immer noch jung, hat aber einiges an Erfahrungen im Profibereich sammeln können. Zudem liegt sein Marktwert bei "lediglich" 25 Millionen Euro - möglicherweise also ein Schnäppchen.