​​Real Madrid ist denkbar schlecht ins neue Jahr gestartet. Nach dem Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft im Dezember mussten die Königlichen in der Liga gleich zwei Rückschläge verkraften. Medienberichten zufolge soll es am Montag eine mannschaftsinterne Krisensitzung gegeben haben. 


Im ersten Pflichtspiel des Jahres kamen die Madrilenen in Villarreal nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Am vergangenen Sonntag zog die Mannschaft von Cheftrainer Santiago Solari vor heimischem Publikum gegen Real Sociedad San Sebastian ​mit 0:2 den Kürzeren. In der Tabelle rutschte Real auf Rang fünf ab. Der Rückstand auf Spitzenreiter ​Barcelona ist mittlerweile auf zehn Punkte angewachsen. 


"Wir können doch nicht in jedem Spiel schon zu Anfang Scheiße bauen, das ist fehlende Konzentration", wird Weltfußballer Luka Modric von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Gegen San Sebastian gerieten die Königlichen bereits nach drei Spielminuten durch einen verwandelten Foulelfmeter in Rückstand. Die Solari-Elf hatte in der Folgezeit zwar mehr vom Spiel und einige Torchancen, verpasste es allerdings, den Ausgleich zu erzielen. In der Schlussphase war die Partie nach dem zweiten Gegentreffer entschieden. 

Die Aussage von Modric zeigt deutlich, dass bei ​den Königlichen einiges im Argen liegt. Der kroatische Nationalspieler ließ zudem verlauten, dass der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zu wünschen übrig lässt. Diesen Kritikpunkt führte der Mittelfeldspieler sicherlich auch am Montagvormittag an. Wie José Luis Sánchez vom spanischen TV-Sender LA SEXTA berichtet, soll es vor der Trainingseinheit eine rund 25-minütige Krisensitzung, bei der auch Übungsleiter Solari anwesend war, gegeben haben. 


Neben Modric haben demnach auch Sergio Ramos, Karim Benzema und der seit Sonntag ​verletzte Toni Kroos das Wort ergriffen. Die Real-Profis sollen auch reichlich Selbstkritik geübt haben. Es bleibt abzuwarten, ob die Aussprache den gewünschten Erfolg bringt. Am Mittwoch sind die Madrilenen im Achtelfinale der Copa del Rey gegen CD Leganes gefordert.